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Pressestatement

Berlin, 21.05.2019 – Anlässlich des morgigen Internationalen Tages der Biologischen Vielfalt kommentiert Prof. Dr. Kai Niebert, Präsident des Umweltdachverbandes Deutscher Naturschutzring (DNR):

 „Jede achte Tier- und Pflanzenart ist durch den Menschen vom Aussterben bedroht. Wie deutlich muss die Botschaft noch werden, damit etwas passiert? Statt Taten ist jedoch das laute Schweigen der Kanzlerin unüberhörbar.

Wenn selbst Regierungsstudien aufzeigen, dass der Erhalt der Natur und ihrer Vielfalt höchste Priorität bei den Bürgerinnen und Bürgern haben, ist die Regierung zum Handeln gefordert. Umso mehr, als dass die Bürger fordern, den Erhalt der Biologischen Vielfalt über die Profitinteressen von Konzernen zu stellen.

Forderungen, das Artensterben noch genauer vermessen zu müssen, bevor wir handeln, sind fahrlässige Verzögerungstaktiken. Statt Bienen-Apps braucht es eine grundlegende Neuausrichtung der Agrarpolitik.

Es reicht nicht mehr, sich in Abkommen und Strategien zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu verpflichten. Unsere biologische Vielfalt braucht sofort konkrete Maßnahmen der Bundesregierung zum Stopp des sechsten Artensterbens.

Biologische Vielfalt ist dabei mehr als eine Vielfalt der Arten. Es geht auch um eine Vielfalt der Lebensräume und um eine Vielfalt der Gene. Deswegen fordern die im Deutsche Naturschutzring zusammengeschlossenen Verbände einen sofortigen Stopp des Artensterbens, einen grundlegenden Umbau der europäischen Landnutzungs- und Agrarpolitik und ein europaweites Verbot der Ausbringung gentechnisch veränderter Organismen.

Frau Kanzlerin, fordern sie endlich am Kabinettstisch von allen Ressorts „Vorfahrt für die Vielfalt“! Der Verlust der biologischen Vielfalt kostet schon heute zehn Prozent des Weltwirtschaftsproduktes. Wir können uns keinen stummen Frühling und keine stumme Bundesregierung mehr leisten.“





 

Nonnenmord in Brandenburg

Oberverwaltungsgericht stoppt Giftsprühen

Erwartungsgemäß hat der Minister weder uns noch andere Petenten überhaupt einer Antwort auf unser Schreiben für würdig befunden. Der vielfach artikulierte Protest blieb ungehört.

Demgemäß begann man wie geplant mit dem Einsatz und versprühte von Helikoptern aus auf wohl ca. 3.000 ha Waldfläche in Potsdam-Mittelmark das Biozid.

Auf den Eilantrag des im Land Brandenburg klageberechtigten Naturschutz bundes (NABU) stoppte das zuständige Oberverwaltungsgericht Berlin- Brandenburg am 17. Mai das Vorhaben. Weil das Gericht die Besorgnis des  Klägers teilt, dass nicht nur die Schmetterlingsraupen der Nonne sondern auch zahlreiche andere Insekten geschädigt werden könnten. 

Damit dürfte für diesmal das noch größere Unheil abgewendet sein. Ob aber die brandenburgische Forstverwaltung in ihrer antiquierten Praxis oder gar der zuständige Minister daraus eine Lernerfahrung beziehen werden?

Dr. Eberhard Schneider

 



Betreff: Kein Gift in Brandenburgs Wäldern!

Holz statt Kinder? Kein Gift in Brandenburgs Wäldern!

Die Forstbehörden in Brandenburg planen einen umfangreichen Insektizid-Einsatz u.a. in den Wäldern rund um die Gemeinden Fichtenwalde, Borkwalde und Borkheide (südwestlich von Potsdam). Vom 29. April bis ca. Mitte Juni 2019 soll großflächig das hochgiftige „Karate Forst flüssig“ auf diversen Forstflächen (ca. 8.000 ha) via Hubschrauber versprüht werden.

Das Insektizid soll „Kieferngroßschädlinge“, wie die „Nonne“, bekämpfen. Normalerweise neigt die Nonne nur alle zehn Jahre zur Massenvermehrung. Angeblich wurde 2018/2019 schon wieder ein verstärkter Nonnenbefall festgestellt. Das Insektizid soll dann versprüht werden, wenn die Raupen der Nonne geschlüpft sind und zum Fressen in die Baumkronen wandern.

Zwei Tage lang werden die Wälder dann für Menschen gesperrt. 56 Tage nach dem letzten Sprüheinsatz dürfen keine Waldfrüchte, Kräuter und Pilze in den Wäldern gesammelt werden. Falls es in dieser Zeit nicht oder nicht viel regnet, dürfte sich diese Frist noch verlängern. Wie lange genau, das weiß keiner.

„Nach der Besprühung ist für zwei, drei Monate Totenstille im Wald“

Wir sorgen uns um Folgendes und fragen uns:

-      Bereits 2014 hat das BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Braunschweig) "Karate Forst flüssig" für den Einsatz im Forst generell verboten. Wieso wird jetzt dieses hochgiftige Totalinsektizid durch die Brandenburger Forstverwaltung wieder eingesetzt?

-      Das Insektizid muss über 120 Meter von Gewässern, aber nur 30-40 Meter von Siedlungen, in denen auch Kleinkinder spielen, ferngehalten werden. Wie erklärt sich diese Diskrepanz? Und wie sollen diese Entfernungsvorgaben eingehalten werden?

-      Im geplanten Besprühungsareal hat sich u.a. ein – streng geschütztes - Seeadlerpärchen angesiedelt. Welche Auswirkungen dieses Gift auf das Brutpaar hat, kann man sich gut vorstellen. Wissenschaftliche Untersuchungen gibt es unseres Wissens dazu nicht.

-      In einigen Teilen des betroffenen Waldes gibt es – streng geschützte - Rote Waldameisen. Auch leben in diesen Wäldern u.a. Tagschmetterlinge, Spinnen, Kleinvögel, Blindschleichen und Waldeidechsen. Welche Auswirkungen hat das Gift auf diese Lebewesen?

-      „Karate Forst flüssig“ soll in der Zeit von Ende April bis Juni versprüht werden, d.h. also in der besten Brutzeit. Wo und wie sollen die in ihrem Bestand generell schon stark bedrohten Vögel ausreichend Nahrung für ihren Nachwuchs finden?

-      Durch den Gifteinsatz wird Naturschutzrecht verletzt und einige der betroffenen Waldbesitzer – die Eigentümer der Flächen – lehnen den Einsatz ab. Wie kann es sein, dass sich die Behörden darüber hinweg setzen wollen?

-      Wie verantworten die Behörden in Brandenburg – in Zeiten massiven Insektensterbens – den Einsatz eines solch hochgiftigen Stoffes in der freien Natur?

-      Wie wollen die Behörden sicherstellen, dass Bienenvölker nicht von diesem Gift beeinträchtigt werden?

-      Welchen Sinn macht es, einerseits ein „Insektenschutzprogramm“ aufzustellen und dann in den Brandenburger Wäldern Insektizide zu versprühen?

Wir fordern Brandenburgs Behörden auf, diesen unsinnigen und gefährlichen Gifteinsatz sofort zu stoppen!

Das Geld dafür sollte lieber in den ökologischen Waldumbau und die natürliche Schädlingsbekämpfung gesteckt werden. Damit auch unsere Kinder in Zukunft noch einen Wald, der diesen Namen verdient, erleben können.

Bitte helfen Sie uns und beschweren Sie sich:

       

Unser Widerstand wird unterstützt von:

Weitere Informationen

Alle Informationen auch auf www.tempelwald.de

SIEBENGRÜNDE - Büro für Kommunikation

Elke Thiele

Christburger Straße 44

10405 Berlin

Tel:      +49 30 – 60 96 88 30

Mobil:   +49 177 - 267 42 28

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Pressestatement zum Bericht des Weltbiodiversitätsrates
 


Pressestatement

Berlin, 06.05.2019 – Heute wird der Bericht des Weltbiodiversitätsrates (IPBES) veröffentlicht, der sich mit dem aktuellsten Forschungsstand über den Zustand und die Entwicklung der biologischen Vielfalt befasst. Die Ergebnisse im Bericht zeigen: Die Menschheit verbraucht Ressourcen in einer Schnelligkeit, die weit über die Fähigkeit des Planeten zur Selbsterneuerung hinausgeht. Das Artensterben ist längst nicht mehr nur ein ökologisches Problem. Zunehmend werden ganze Ökosysteme instabil und damit die Grundlage für Nahrung, sauberes Wasser und frische Luft. Es kommentiert Prof. Dr. Kai Niebert, Präsident des Umweltdachverbandes Deutscher Naturschutzring (DNR):

„Der Bericht des Weltbiodiversitätsrates zeigt: Der Umgang mit der Natur wird die soziale Frage des 21. Jahrhunderts werden. Schon heute kostet der Verlust von Weideland, Bäumen und Feuchtgebieten rund zehn Prozent des Weltwirtschaftsprodukts. Wir werden uns entscheiden müssen: Entweder wir steuern heute in der Landnutzungspolitik um oder wir müssen morgen mit Millionen Flüchtlingen vor den Toren Europas umgehen.“ Niebert weiter: „Tatsache ist, dass sich die ökologischen Kosten immer noch nicht im Preis der Lebensmittel widerspiegeln. Solange wir eine Agrarindustrie aus Steuermitteln subventionieren, damit sie billiges Schweinefleisch nach China exportieren kann, werden Mensch und Natur weiter leiden.”

Dabei wäre ein Umsteuern durchaus machbar. Der DNR fordert deshalb mit seinen Mitgliedsorganisationen eine grundlegende Reform der EU-Agrarpolitik. Es muss das Prinzip „öffentliches Geld für öffentliche Leistungen“ gelten. Anstelle von pauschalen Flächenprämien, von denen die Agrarindustrie profitiert, müssen ökologische Mindeststandards festgelegt und echte Umweltleistungen finanziert werden. 

Fachliche Nachfragen:
Ilka Dege| Koordinatorin Biodiversitätspolitik

+49 (0)30 6781775-917
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Presse:
Nina Slattery | Presse und Kommunikation

+49 (0)30 - 678 1775 78

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.dnr.de

 

 

 



Tierschutzfilm

*)
Der Deutsche Naturschutzring (DNR) wendet sich an alle Wahlberechtigten und ist bemüht, möglichst viele Wählerinnen und Wähler auf die Bedeutung der anstehenden Wahl zum Europäischen Parlament hinzuweisen und zur Wahl demokratischer Parteien aufzufordern. Eine besondere Rolle misst der DNR, in Übereinstimmung mit seinen  ca. 110 Mitgliedsverbänden, dabei auch dem Tierschutz zu.

Unter dem Link https://we.tl/t-sb28JNeCDo finden Sie einen Beitrag dazu, wie Wähler bei der Wahl sich für Tiere und Tierschutz verwenden können.

Dr. Eberhard Schneider

 




natürlichEuropa geht in die heiße Phase // Eckpunktepapier Digitalisierung BMU


Liebe Kolleginnen und Kollegen in den DNR-Mitgliedsorganisationen,

nachfolgend zwei Informationen, die wir Ihnen aus aktuellem Anlass gerne zukommen lassen möchten:

  1. 1.       Europawahl-Kampagne natürlichEuropa

Seit dem Auftakt unserer gemeinsamen Europawahlkampagne #natürlichEuropa ist einiges ins Rollen gekommen: Wie erhofft, haben zahlreiche Gruppen die Nachricht bis in die letzten Winkel Deutschlands getragen, auf Facebook, Twitter und Instagram werden Filme und Bilder genutzt, um auf die Wahl und gleichzeitig auch auf umweltpolitische Missstände aufmerksam zu machen. Einige Mitgliedsorganisationen haben das Angebot angenommen, über die Kampagne der Europäischen Bewegung Deutschland für die Wahl aufzurufen und in mehreren Verbandsnewslettern wurde auf #natürlichEuropa hingewiesen. Vernetzungen mit anderen Europawahl-Akteuren wie der Alliance4Europe und #loveyouEU wurden ebenfalls hergestellt.

Noch bleiben uns knapp drei Wochen – drei Wochen, in denen wir weiter Ihre Unterstützung brauchen, damit die Kampagne bis zum 26. Mai einen echten Mehrwert erzielt.

Wir würden uns freuen, wenn das Aktionshandbuch an Kolleginnen und Kollegen in der Presse-, Öffentlichkeits- und Social-Media-Arbeit weitergeleitet würde, aber auch an die Gruppen, die eigene Versammlungsräume haben – im Aktionshandbuch gibt es auch Angebote für die reale Welt.

Wir konzentrieren uns in der verbleibenden Zeit auf drei Dinge:

-          Kooperationen mit anderen Akteuren, die unsere Kampagne tragen können und dadurch auch über die eigenen Akteure hinaus Werbung machen – sowohl digital als auch analog

-          Bewerbung der Demo EinEuropafürAlle, die am 19.05. stattfindet

-          Vorbereitung des Countdowns – in der letzten Woche vor der Wahl wollen wir einen letzten großen Push über Social Media mit der Kampagne geben.

  1.  

Wir hoffen, mit möglichst vielen Organisationen gemeinsam mehr Umwelt und Nachhaltigkeit ins Europäische Parlament zu bringen. Wenn noch Material für die Kampagne benötigt wird, senden wir gern Flyer, Infografiken und Aufkleber. Bei weiteren Fragen und Anregungen steht unsere Kollegin Nina Slattery (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) jederzeit zur Verfügung.

  1. 2.       BMU-Eckpunktepapier Digitalisierung

Anbei befindet sich ein aktuelles Papier des BMU zur Umweltrelevanz der Digitalisierung. In dem Papier werden eine Reihe von Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten angesprochen, die auch in den Umweltverbänden zunehmend thematisiert werden. Zudem stellt das BMU konkrete Maßnahmen vor, die in nächster Zeit auf der Agenda stehen.

Viele Grüße

Florian Schöne
Politischer Geschäftsführer
Deutscher Naturschutzring (DNR) e.V.
Marienstr. 19-20

D - 10117 Berlin

Fon +49-(0)30-678 1775-99, Fax -80

www.dnr.de 

 



 

 



Die Vogelschutzrichtlinie wurde 40 Jahre alt - welche Besserungen hat sie im Bereich Wildvogelhandel gebracht? - Erfahrungen aus der Alltagspraxis



 

 



Wer unsere Umwelt und Gesundheit stärken will, wählt #natürlichEuropa

Europa wählt

 




Neuigkeit zur Petition Bundespressekonferenz: Angriffe auf die Zivilgesellschaft


 

EU-Gericht Glyphosat-Studien müssen veröffentlicht werden Studien über ein mögliches Krebsrisiko durch das Unkraut-Vernichtungsmittel Glyphosat müssen laut einem Urteil des Gerichts der Europäischen Union öffentlich gemacht werden.

 


Pressestatement zur Verabschiedung der Jagdgesetznovelle in NRW

Pressestatement

Berlin, 22.02.2019 – Zur Verabschiedung der Jagdgesetznovelle im Umweltausschuss des Landtags von NRW am gestrigen Donnerstag erklären Undine Kurth, DNR-Vizepräsidentin und Elisabeth Emmert, Vorsitzende des Ökologischen Jagdverbandes:

„Mit der weitgehenden Rücknahme der in der letzten Legislatur verabschiedeten Verbesserungen im Jagdrecht sind in NRW grundlegende Bestimmungen des Tierschutzes ignoriert worden. Wider jede Vernunft und entgegen eindeutiger Stellungnahmen der Tier- und Naturschutzverbände hat das Jagdgesetz durch diesen Rückschritt so seine ökologische und ethische Ausrichtung verloren. Es ist unbegreiflich, wieso man überwundene Jagdmethoden wie die Baujagden auf Füchse oder die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren wieder zulässt. Nicht einmal der Nachweis der Schießfertigkeit bei Gesellschaftsjagden soll noch von Nöten sein. Wenn dies die Blaupause für zukünftiges „ökologisches“ Handeln von CDU und FDP ist, dann wird deutlich, wie wichtig die Kontrolle politischer Entscheidungen durch eine aktive Zivilgesellschaft mit ihren Verbänden und Organisationen ist.“

 

Fachliche Nachfragen:

Undine Kurth|DNR-Vizepräsidentin

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Presse:

Nina Slattery | Presse und Kommunikation

Tel:+49 (0)30 - 678 1775 78

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Pressestatement 

Berlin, 14.02.2019 – Anlässlich des erfolgreichen Volksbegehrens „Artenvielfalt - Rettet die Bienen“ in Bayern, bei dem die erforderliche Zehn-Prozent-Hürde mit über einer Million Unterschriften deutlich überschritten wurde, betont Kai Niebert, Präsident des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzring (DNR):

Wir gratulieren den bayerischen Naturschutzverbänden zu diesem historischen Erfolg. Das Volksbegehren macht deutlich, dass der Schutz der biologischen Vielfalt in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Wer jetzt noch behauptet, Naturschutz sei nur lästiger Ballast für die wirtschaftliche Entwicklung, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.

Dieses Ergebnis ist eine Bestätigung für die unermüdliche Arbeit der unzähligen Naturschützerinnen und Naturschützer auf regionaler Ebene und verleiht ihrem Engagement hoffentlich viel Rückenwind. Zugleich ist es ein Signal an die Politik in Bund und Ländern, das dramatische Artensterben auch jenseits von Sonntagsreden ernst zu nehmen und endlich in allen Bereichen konkrete Maßnahmen für den Schutz von Insekten zu ergreifen. Mit der laufenden Reform der EU-Agrarpolitik besteht die Gelegenheit, eine grundlegende Neuausrichtung zu erreichen. Wir appellieren insbesondere an Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner, die Agrarpolitik endlich auf gesellschaftlich tragfähige Beine zu stellen. Denn ansonsten gilt: Wer zu spät kommt, den bestraft die gesellschaftliche Entwicklung.“