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Wie steht es um das deutsche Naturbewusstsein?

Ob Plastikmüll, Energiewende, Artenvielfalt oder Gentechnik in der Landwirtschaft: Wie die deutsche Bevölkerung zur Natur und ihrem Schutz steht, zeigt jetzt die aktuelle Naturbewusstseinsstudie. Diese alle zwei Jahre durchgeführte Erhebung ergab unter anderem: Eine überwältigende Mehrheit der Befragten plädiert für mehr Meeresschutz in Nord- und Ostsee und sieht den Plastikmüll als dringliches Problem. Trotz vieler Debatten halten zudem gut 60 Prozent die Energiewende weiterhin für richtig. Ein Großteil der Bevölkerung bleibt zudem beim Nein zur grünen Gentechnik.



Hoffnung für das Rhinluch

Vielleicht kann man die Erwartung daran knüpfen, dass ein neues Förderprogramm des Landes Brandenburg insbesondere auch der Vogelwelt  des feuchten Grünlandes zu Gute kommen wird. Zusammen mit dem Schutz der durch Habitate zerstörende Entwässerung bereits massiv ausgetrockneten Moorböden wird  auch die Wiedervernässung sonstiger Feuchtwiesenareale einhergehen und für zahlreiche Vogelarten des feuchten Grünlandes  den Weg zur Rückkehr in den wiederhergestellten Lebensraum bereiten. Damit erfahren die langjährigen Bemühungen des Vogelschutz-Komitee um die Wiederherstellung von Feuchtlandbiotopen eine maßgebliche Umsetzung.

Es bleibt zu hoffen, dass dieses Projekt regen Zuspruch der Landnutzer findet. Wobei es mehr als betrüblich ist, dass ein im Rhinluch/Kremmener Luch tätiger Großbetrieb der Agrarindustrie sich  schon wieder aus dem kaum begonnen Vorhaben verabschiedet hat. Demgegenüber stehen alle Flächen aus dem Eigentum des Vogelschutz-Komitee für die Wiedervernässung zur Verfügung.  

Das brandenburgische Projekt beinhaltet:

„Die moorschonende Stauhaltung ist ein völlig neues Förderinstrument der Landesregierung für brandenburgische Landwirtschaftsbetriebe im Rahmen der Agrarumweltmaßnahmen. Die klimaschädigende Wirkung entwässerter Moor- und Anmoorböden soll mit dieser Förderung gering gehalten oder verringert werden. Erstmalig wird dafür eine festgelegte Stauhöhe als Prüfkriterium eingesetzt. Das vereinfacht die Durchführung und Prüfung dieser Maßnahme. 
Bei Wasserständen von 10 bis 30 cm unter Flur kann der Verlust von Torf- und Antorfsubstanz gebremst bzw. teilweise gestoppt werden. Moorwachstum beginnt erst bei dauerhaften Wasserständen in Flurhöhe und darüber.“

https://lfu.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.427130.de

Dr. E. Schneider 02.07.18


 

Razzien gegen Schmuggler: Interpol stellt 31.000 Tiere sicher In fast 100 Ländern sind Zollbehörden, Grenz- und Tierschutz gegen Wildtier- und Pflanzenschmuggler vorgegangen. Insgesamt wurden mehr als 30.000 exotische Tiere sichergestellt. „Die Ergebnisse sind spektakulär“, sagte der Leiter der Aktion.



MAUSOHREN SIND WIEDER UNTERWEGS
Fledermäuse werden flügge


Vogelarten auf Malta verstößt gegen Unionsrecht

Regelungen Maltas stehen nicht mit Voraussetzungen der EU-Richtinie über Erhaltung wildlebender Vogelarten im Einklang

Der Gerichtshof der Europäischen Union hat entschieden, dass Malta dadurch gegen Unionsrecht verstoßen hat, dass es eine abweichende Regelung erlassen hat, mit der der Fang von sieben wildlebenden Vogelarten erlaubt wird. Diese Regelung steht nicht mit den strengen Voraussetzungen im Einklang, die die Richtlinie über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten vorsieht.

Eine Unionsrichtlinie* bestimmt, dass die Mitgliedstaaten alle erforderlichen Maßnahmen zur Schaffung einer allgemeinen Regelung zum Schutz bestimmter Vogelarten erlassen. Die Mitgliedstaaten können allerdings in Abweichung von dieser Pflicht unter streng überwachten Bedingungen selektiv den Fang, die Haltung oder jede andere vernünftige Nutzung bestimmter Vogelarten in geringen Mengen ermöglichen, sofern es keine andere zufriedenstellende Lösung gibt.

Malta erlaubt unter Auflagen Fang von sieben Finkenarten

In den Jahren 2014 und 2015 machte Malta mit dem Erlass mehrerer Maßnahmen von dieser in der Richtlinie vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch. Mit den Maßnahmen wurde der Fang von sieben Finkenarten mit Hilfe traditioneller Netze (Klappnetze) unter dem Vorbehalt der Einhaltung bestimmter Bedingungen erlaubt.

Kommission erhebt Vertragsverletzungsklage gegen Malta

Die Kommission ist der Auffassung, dass die von Malta in diesen beiden Jahren geschaffene abweichende Regelung die Voraussetzungen der Richtlinie nicht erfüllt. Daher hat sie beschlossen, beim Gerichtshof eine Vertragsverletzungsklage gegen diesen Mitgliedstaat zu erheben.

Genehmigung des Herbstfangs von Finken nicht mit Richtlinie vereinbar

In seinem Urteil entschied der Gerichtshof erstens, dass die Maßnahmen von 2014 und 2015 über die Genehmigung des Herbstfangs von Finken nicht mit der Richtlinie vereinbar sind, da sie keine Angaben zum Fehlen einer anderen zufriedenstellen den Lösung enthalten. Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs dürfen die Mitgliedstaaten Eingriffe, die geschützte Arten betreffen, nur auf der Grundlage von Entscheidungen genehmigen, die mit einer genauen und angemessenen Begründung versehen sind. Die betreffenden Bekanntmachungen enthalten nach Ansicht des Gerichtshofs keine solche Begründung, da sie nicht nur keine Angaben zum Fehlen einer anderen zufriedenstellenden Lösung enthalten, sondern auch nicht auf technische, juristische und wissenschaftliche Berichte verweisen, die dem ornithologischen Ausschuss vorgelegt wurden, und auf die Empfehlungen, die auf diese Dokumente gestützt sind.

Bedingungen der Richtlinie nicht erfüllt

Zweitens kommt der Gerichtshof zu dem Ergebnis, dass Malta die Bedingung der Richtlinie nicht beachtet hat, nach der sich die genehmigte Abweichung nur auf "geringe Mengen" von Vögeln beziehen darf. Die Bedingung einer Entnahme "geringer Mengen" ist nicht erfüllt, wenn die in Abweichung gestattete Entnahme nicht die Erhaltung der Bestände der betreffenden Arten auf ausreichendem Niveau gewährleistet. Malta hat keinen hinreichenden Beweis dafür erbracht, dass diese Bedingungerfüllt ist.

Referenzbestände für Herbstfangsaison 2015 nicht korrekt berücksichtigt

In diesem Zusammenhang weist der Gerichtshof insbesondere darauf hin, dass der Fang auf Malta derart intensiv ist, dass nach einer Studie der Nichtregierungsorganisation BirdLife Malta von 2007 üblicherweise lediglich eine Handvoll Exemplare der jeweiligen gewöhnlichen Finkenart auf der Insel brüten, wohingegen sie in anderen Mittelmeerregionen in großer Zahl brüten. Auch wenn Malta vorgetragen hat, ausschließlich Referenzbestände aus Ländern berücksichtigt zu haben, in denen die Bestände stabil sind oder zunehmen, stand zudem die Auswahl der Bestände durch Malta nicht jederzeit mit der dargelegten Methodik im Einklang. So ergibt sich aus den technischen Berichten der maltesischen Behörden, dass sie für die Herbstfangsaison 2015 Referenzbestände berücksichtigt hatten, die zurückgingen oder deren Erhaltungszustand unbekannt war.

Bedingungen der Richlinie durch Genehmigung des selektiven Fangs lebender Finkenarten nicht erfüllt

Drittens weist der Gerichtshof darauf hin, dass, wenn die Bedingung hinsichtlich einer Entnahme in geringen Mengen nicht erfüllt ist, eine Entnahme von Vögeln zu Freizeitzwecken nicht als vernünftig angesehen werden kann. Überdies ist nach Ansicht des Gerichtshofs die Bedingung, dass ausschließlich der selektive Fang von lebenden Exemplaren der Finkenarten genehmigt werden darf, ebenfalls nicht erfüllt. Der Fang mit Netzen ist unter Berücksichtigung u.a. des Eingeständnisses der maltesischen Behörden, dass es bei ihm zu "Beifängen" kommt, nichtselektiv.

Strenge Überwachtung der Bedingungen durch Malta nicht erwiesen

Schließlich kommt der Gerichtshof zu dem Ergebnis, dass Malta keinen Beweis dafür erbracht hat, dass die fragliche Abweichung unter streng überwachten Bedingungen im Sinne der Richtlinie genutzt wird. Im maltesischen Kontext, der sich durch eine sehr hohe Dichte von Lizenzinhabern - mehr als 4.000 - sowie von registrierten Fangeinrichtungen - mehr als 6.400 - auszeichnet, erscheint es unzureichend, dass lediglich 23 % der Fänger Einzelkontrollen unterzogen wurden.

Nichtbeachtung der Beschränkungen in Herbsfangsaison 2014 verbreitet

Zudem ist nachgewiesen, dass in der Herbstfangsaison 2014 die Nichtbeachtung der Beschränkungen hinsichtlich der genehmigten Zeiträume und Fangorte, zu der es insbesondere durch die Fangpraxis innerhalb der "Natura 2000"-Gebiete gekommen war, relativ verbreitet war.

Der Gerichtshof entschiede folglich, dass Malta gegen seine Verpflichtungen aus der Richtlinie verstoßen hat.

 


 

Kölner Vogelhändler wegen illegalen Vogelhandels zu Bewährungsstrafen verurteil!

Mit seinem Urteil vom 13. Juni 2018 befand  das Amtsgericht Köln in dem Strafverfahren  (Az. 581 Ls 403/17) gegen die in Köln ansässigen Vogelhändler Jörg. D. und Bernd D. (Vater (83) und Sohn (55). ) für schuldig und verurteilte beide.
Die beiden Angeklagten D. wurden für schuldig befunden, ohne Erlaubnis freilebende Vögel gewerbsmäßig verkauft und damit gegen die §§ 7 II, 39ff. BNatSchG verstoßen zu haben und außerdem Urkundenfälschung gem. §§ 267, 270, 271 StGB begangen zu haben.

Zusätzlich werden 32.000 € Wertschöpfung durch den Handel mit Wildvögeln bei den Angeklagten eingezogen. Daneben fallen die Gerichts- und Gutachterkosten an.

Die weit über Köln hinaus bekannte Vogelhandlung D. verkaufte nach unserer Erfahrung regelmäßig auf Vogelbörsen heimische Wildvögel zahlreicher Arten aber auch Exoten und Mutationen die nicht dem Bundesnaturschutzgesetz unterliegen. Zusätzlich gab es ständig neue Angebote im Internet und einmal im Monat eine große Anzeige in einer bekannten Zeitschrift für Vogelzüchter.

Vater Bernd D. behauptete nun in der Hauptverhandlung, er habe niemals etwas mit dem Vogelhandel zu tun gehabt. Er habe höchstens gelegentlich beim Saubermachen geholfen.

Eine Mitarbeiterin der Naturschutzbehörde Köln sagte aus, dass ihr der Angeklagte Bernd D. sehr wohl seit Jahren als Vogelhändler bekannt sei und dass man ihn auch bei einer Dursuchung angetroffen hätte.

Zur Anklage kam es, weil bei der Durchsuchung der Geschäfts- und Privaträume 448 einheimische Wildvögel beschlagnahmt wurden. Ca. 100 davon waren nicht beringt.

Die Polizei und Mitarbeiter der Stadt Köln fanden bei der Aktion u.a. Buchfinken, Dorngrasmücken, Gimpel, Goldammern Stieglitze Erlenzeisige und einen Pirol.

Viele der Vögel waren in einem bedauernswerten Zustand. Bei zahlreichen beringten Tieren waren die Ringe zum Teil sichtbar verformt.


Auslöser für die Durchsuchung war der Kauf von zwei Schwanzmeise auf einer Vogelbörse durch das Vogelschutz-Komitee. Der Kauf wurde den zuständigen Behörden mitgeteilt und als kurz nach dem Kauf eine Schwanzmeise verstarb, war das die Gelegenheit den Ring durch eine staatlich Stelle untersuchen zulassen. Das Ergebnis bestätigte unseren Verdacht, dass die Vogelhandlung D mit Wildvögeln handelte.

Die Angeklagten bestreiten vehement,Wildvögel verkauft zu haben. Sie hätten jeweils Nachzuchten in Belgien und den Niederlanden gekauft. Die vom deutschen Gesetzgeber vorgeschriebenen Herkunftsnachweise seien dort nicht vorgeschrieben.

Zu den 100 Vögeln ohne Ring sagten die Angeklagten aus, man hätte die Vögel von einem polnischen Händler gekauft. In Polen sei es nicht vorgeschrieben, Vögel zu beringen. Der angebliche polnische Händler war zur Verhandlung geladen, ist aber nicht erschienen.

Das Aussage, polnische Vögel würden nicht beringt, konnte sehr schnell durch eine Mitarbeiterin der Stadt Köln widerlegt werden indem sie ein amtliches Schreiben der polnischen Behörde vorlegte, dass die Vögel illegal nach Deutschland verbracht wurden, die polnischen Behörden niemals die Genehmigung für einen solchen Handel gegeben hätten.

Unsere eigenen Recherchen dazu hatten auch schon ergeben, dass es in Polen keinen legalen Handel mit heimischen Waldvögeln gibt. Somit auch keine Beringung vorgeschrieben ist.

Der Hauptangeklagte gab weiter an, keinen Herkunftsnachweis zu den Vögeln, insbesondere über die Elterntiere, erbringen zu können. Er habe die Vögel in den Nachbarstaaten Niederlande und Belgien gekauft wo ein solcher Herkunftsnachweis nicht vorgeschrieben ist.

Am ersten Verhandlungstag legte eine Biologin der Naturschutzbehörde Köln dem Gericht zahlreiche Ringe vor, die im Vergleich mit intakten Ringen deutlich als manipuliert erkennbar waren.

Außerdem bestätigte die Zeugin weiter, dass es weder die vorgeschriebenen Herkunftsnachweise gab, noch eine den Vorschriften entsprechende ordnungsgemäße Buchführung. Deshalb waren seinerzeit alle Vögel beschlagnahmt und mitgenommen worden.

Diese sichergestellten Vögel waren dann auf einer qualifizierten Vogelpflegestation untergebracht worden. Viele von ihnen wiesen einen sehr schlechten Gefiederzustand auf, waren in schlechter körperliche Verfassung oder trugen sogar Verletzungen. - Das waren wesentlich Folgen der Haltung in Gefangenschaft, wie sie bei wild eingefangenen Vögeln bekannt sind, die in zu enge Käfige eingesperrt wurden. Dank der spontanen Spendenhilfe zahlreicher Vogelfreunde konnte seinerzeit das Vogelschutz-Komitee der Pflegestation eine, ob der akuten Inanspruchnahme durch so zahlreiche Vögel, dringend benötigte finanzielle Unterstützung zukommen lassen. Nach Wiederherstellung wurden diese Vögel dann in die Freiheit entlassen.

Der am zweiten Verhandlungstag geladene Gutachter aus der Universität Hannover bestätigte gegen über dem Gericht die Aussage der Mitarbeiterin, dass die festgestellten Deformationen der Ringe auf vorsätzlichen Manipulationen beruhen.

Es wurden demnach ausschließlich Wildvögel und keineswegs, wie die Angeklagten angaben, gezüchtete Singvögel verkauft. Von 309 untersuchten Ringen waren 278 manipuliert.

Dafür, dass auch die nötigen Unterlagen zu den Vögeln und ihrer Herkunft lückenhaft waren, hatte der vorsitzende Richter kein Verständnis.

Den Fortgang des Verfahrens in der Berufung werden wir aufmerksam verfolgen.

Dr. E. Schneider

Ergänzung zum Bericht:

Nicht Gegenstand der Verhandlung war ein früherer Vergleich im Okt. 2017. Das Veterinäramt der Stadt Köln hatte seinerzeit dem Händler D. wegen Verstoß gegen § 11 Tierschutzgesetz die Gewerbegenehmigung entzogen. Wogegen D. Einspruch erhoben hatte.

D. durfte noch bis zum 20.Jan 2018 seine Wildvögel abverkaufen. Seitdem bleibt ihm nur der Handel mit gezüchteten Finken und eindeutig erkennbaren Mutationen.

Der Handel mit heimischen Singvögeln bleibt ihm untersagt.

Bereits 1 Tag nach dem Vergleich fand sich auf der Internetseite des Händlers dazu folgende „Mitteilung“ an seine Kunden:

18.10.2017„Aus aktuellem Anlass und wie bereits geschrieben hatte die Stadt Köln den Bescheid erlassen mir meine Handel und Zucht Erlaubnis und somit mein Gewerbe zu entziehen. Am heutigen Tag war eine Anhörung vor dem Verwaltungsgericht Köln. Die Stadt Köln hat die Anträge bezüglich des Gewerbeentzug bzw. Haltungsverbot für Vögel zurück gezogen. Somit wird es auch weiterhin entgegen dem Wunsch des Amtes und auch dem Vogelschutzkomitee die Vogelhandlung Decker geben“. 




Köln Nachrichten Bewährungsstrafe für Kölner Vogelhändler
Köln | Am vergangenen Mittwoch sprach das Kölner Amtsgericht in erster Instanz eine Bewährungsstrafe für einen Kölner Vogelhändler aus. Außerdem ordnete das Gericht die Einziehung eines Wertersatzes in Höhe von 32.000 Euro an.


Geschützte Tiere verkauftKölner Richter verdonnert illegale Vogelhändler – Quelle: https://www.express.de/30615898 ©2018
https://www.express.de/koeln/geschuetzte-tiere-verkauft-koelner-richter-verdonnert-illegale-vogelhaendler-30615898

Verstoßes gegen Naturschutzgesetz Vater und Sohn aus Köln verkaufen Singvögel – Quelle: https://www.rundschau-online.de/30616908 ©2018

 



Berliner Artenschutz Team -BAT-e.V. informiert: Fledermäuse werden jetzt geboren
Im Mai ziehen Fledermäuse in ihre Wochenstubenquartiere. Die Mütter bringen dort jetzt in kleinen oder größeren Gruppen ihre Babys zur Welt. Bei den meisten einheimischen Arten gibt es ein Junges pro Jahr, manche Arten, wie der Große Abendsegler haben überwiegend Zwillinge.

 



Aus unserer Naturschutzpraxis:

Rekonstruktion eines artenreichen Vogel-Lebensraumes

Bei der Bildungsmesse didacta in Hannover (20. Bis 24. Februar 2018) stellte das Vogelschutz-Komitee gemeinsam mit seinem Kooperationspartner biotop e.V. das langjährige Naturschutzprojekt zur Wiederherstellung des vormaligen Feuchtwiesenlebensraumes in der Hallerniederung bei Eldagsen/Region Hannover vor.

Mehrere hundert Messebesucher, überwiegend Lehrer und andere Pädagogen, informierten sich über das Projekt und seine wahrlich „vorzeigbaren“ bisherigen Ergebnisse. Thomas Maschke von Biotop e.V. erläuterte und diskutierte seinen nun schon fast zwanzigjährigen, von viel Idealismus getragenen, Einsatz für das vom Vsk geförderte und mit getragene Projekt der Rekonstruktion eines wieder artenreichen Lebensraumes inmitten der durch Monokulturen einer hoch intensiven Agrarindustrie bestimmten Landschaft.

Die nachfolgenden Bilder zu unserem Informationsstand mögen eine Übersicht zur Präsentation vermitteln und den Text zur Projektdarstellung illustrieren.

Diese Präsentation ist als Wanderausstellung konzipiert und kann zu Ausstellungszwecken zur Verfügung gestellt werden (Mindestflächenbedarf ca. 5 x 4 m, Innenraum).

Dr. E. Schneider