Mit einer Erweiterung unseres Angebots der Information zu aktuellen Ereignissen im Themenbereich Vogelschutz, Naturschutz, Tierschutz möchten wir auf regionales und überregionales Geschehen verweisen. Die Ergebnisse unserer eigenen Recherchen in den allgemein zugänglichen Presseberichten sollen mitgeteilt werden, denn nicht jeder hat die Zeit, Möglichkeiten und Geduld (!), im „Blätterwald“ der Tagespresse ausgiebig zu stöbern.

Es zählt zwar nicht jeder Bericht zu den ganz großen Themen und Anlässen. Doch was ist wichtig, was ist unwichtig? – Auch in einer kleinen Meldung kann „Brisanz“ stecken. So wie sie dem Einzelnen im alltäglichen Eintreten für die Belange der Vogelwelt und des für deren Erhalt maßgeblichen Naturschutzes eine wichtige Hilfe bieten kann.

Rosemarie Noeske recherchiert und gibt die Links wieder, unter denen jeder Besucher unserer Seite sich dann weiter informieren kann. Wir wählen aus den von uns gesichteten Berichten aus, welche Tagesmeldungen von Belang sein könnten. Wir wollen nicht zensieren, zumeist nicht kommentieren, nur neutral und objektiv hinweisen.

Wenige Stichworte zum Inhalt eines Verweises sollen voran gestellt sein, aber weder Kommentar noch unsere eigene Einstellung zum jeweiligen Bericht enthalten. In der Hoffnung, Ihnen damit ein wenig dienlich sein zu können, erwarten wir im Ergebnis eine aktuelle sachbezogene Information - die Sie so eher erhalten als es im allgemeinen virtuellen „Schneeballsystem“ der weitergesendeten Links der Fall ist.

Ich hoffe auf guten Gebrauch und guten Erfolg unserer kleinen Informations- und „Serviceleistung“.

Dr. Eberhard Schneider


Kolkraben setzen auf Fairtrade Mélanie Guillebeau Dass Kolkraben schlau sind, ist mittlerweile weitum bekannt. Eine österreichische Studie zeigt nun, dass sie zudem „unfaire“ Menschen aufgrund vorhergehender schlechter Erfahrungen entlarven können und in der Folge nicht mehr mit ihnen kooperieren.

Ozonloch bringt mehr Regen Berner Klimaforscher entdecken einen überraschenden Effekt des Ozonlochs über der Antarktis: Es beeinflusst das Klima im weit entfernten tropischen Pazifik.

Was tun gegen Wilderei? Verbote bringen nichts. Aber mit falschen Stoßzähnen und Hörnern ließen sich viele Elefanten und Nashörner retten.

Tropenwälder Brasiliens im Blick Der Brasilianer Marcelo Tabarelli erhält den Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung. Er erforscht, wie sich die Biodiversität in tropischen Wäldern durch den Menschen ändert.

Schuss löst sich aus Gewehr - Jäger verblutet Der 76-Jährige habe noch selbst den Notruf gewählt

Gärtnern ohne Gift Die Natur ist der beste Pflanzenschutz Schnecken, Unkraut, Blattläuse: Im Kampf gegen Schädlinge und Co setzen immer noch viele Gartenfreunde auf Chemie. Doch es geht auch anders - Nützlinge und Öko-Dünger helfen beim Gärtnern ohne Pestizide. Von Claudia Rometsch

Mit Gift und Schrot gegen Greifvögel Sünzhausen  (PK) Die illegale Tötung von zwei Rotmilanen sorgt für Unmut unter Vogelschützern im Landkreis. Wie erst vor Kurzem bekannt wurde, ist einer der Greifvögel vergiftet, der andere womöglich durch Schrotkugeln getötet worden.

Klima-Erwärmung Dorsch in der Ostsee bedroht

Artenvielfalt - Erst die Insekten, dann die Vögel

Bedrohtes Paradies - Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz 12. Juni | Phoenix | 21:00 - 21:45 | Tierdoku

Gibt es Vogelmörder im Wald bei Cham? Schon wieder wurde laut LBV ein toter Greifvogel gefunden, der siebte in wenigen Wochen – Todesursache unnatürlich Von Ernst Fischer und Evi Paleczek

Federdieb verursacht Millionenschaden

Ecuador: So klein, aber schon Glubschaugen Kein Land der Erde weist eine größere biologische Vielfalt pro Quadratkilometer auf: Auf den Spuren von Humboldt und Darwin entdecken Forscher in dem Andenstaat noch heute unbekannte Tierarten.

7-Punkte-Plan für weniger Müll im Meer Die Europäischen Umweltagenturen haben sieben Vorschläge entwickelt, damit weniger Müll in der Umwelt landet. Plastikmüll ist eine der größten Bedrohungen für die Meeresumwelt. Um dieses Problem an der Wurzel anzugehen, sollte die EU-Plastikstrategie, die in den nächsten Monaten entwickelt wird, auch die Umwelt im Blick haben.

Die Lungen der Erde funken SOS Die heute in New York beginnende UN-Meereskonferenz will die Weltgemeinschaft ihren Nachhaltigkeitszielen näherbringen. Politiker fordern "drastische Maßnahmen", um den Zustand der Ozeane zu stabilisieren. Nie sei es den Meeren schlechter gegangen. Aus Stockholm Reinhard Wolff

Zwei weitere jagdfreie Grundstücke für den Ulmenhof Der Landkreis Aurich (Ostfriesland) hat zwei weitere Grundstücke, die der Ulmenhof – ein Tierheim mit Gnadenhof - erworben hat, ab 2017 jagdrechtlich befriedet. Bereits seit 1.4.2015 sind etwa 5 Hektar Fläche des Ulmenhofs in Uttum offiziell jagdfrei.

Schottergärten Steinwüsten breiten sich aus Natur & Umwelt, Aktuelle Ausgabe | Mittwoch, 7. Juni 2017, Oliver Loga Schottergärten sind auf dem Vormarsch. Sie gelten als kostengünstig und pflegeleicht, sind aber Gift für die Biodiversität. Deshalb warnen immer mehr Experten vor den ökologischen Folgen. Mit Aufklärungskampagnen versuchen sie den Trend zu stoppen.

Bedrohte Habitate – Rote Liste wird immer länger In einem Interview mit der Zeit spricht der Ökologe Peter Finck vom Bundesamt für Naturschutz über die immer dramatischer werdende Situation für viele Lebensräume. Es gebe bisher keine Trendwende, den Schwund von Arten und Lebensräumen zu stoppen. Landwirtschaft und Verkehr tragen erheblich zu dem Problem bei. Ende Mai hatte das Bundesumweltministerium die Rote Liste gefährdeter Biotoptypen veröffentlicht.


Wiesen und Weiden in Deutschland zunehmend gefährdet Gratis-MMORPG

 

Neue Lebensräume sprießen in luftigen Höhen Wenn ein Gebirge entsteht, hat das auch positive Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum und die Artenvielfalt. Das haben Forscher in Tibet und in Ecuador beobachten können.

Stickoxide: Verkehr als Ursache drastisch unterschätzt In Europa hat der Verkehr einen wesentlich höheren Anteil am Stickoxid-Ausstoß als bisher angenommen. Das zeigt ein Team von Wissenschaftlern um Thomas Karl von der Universität Innsbruck in einer aktuellen Studie. Selbst neuere Modellrechnungen unterschätzen den Beitrag von Fahrzeugen zu den Stickoxid-Emissionen bis zu einem Faktor 4, erklären die Forscher in der Nature-Fachzeitschrift Scientific Reports.

Wiese am Abgrund Niedermoore, Wiesen, nährstoffarme Seen – die Mehrheit der Lebensräume in Deutschland ist laut einer roten Liste akut gefährdet.

Rote Liste 2017: Wiesen und Weiden in Gefahr Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesumweltministerium Entspannung dagegen für Küsten und Gewässer

Bayern: 1,3 Hektar im Kreis Lindau jagdfrei Ein Grundstück im bayerischen Allgäu (im Landkreis Lindau) wird zum Ende des Jagdpachtvertrags am 1.4.2018 offiziell von der Jagd freigestellt. »Wir freuen uns für die bei uns lebenden Tiere, die immer gerne hier sind«, so Petra und Jürgen Kraft. »Es handelt sich zwar nur um ein kleines Wald/Busch/Wiesengrundstück mit knapp 1,3 Hektar, aber ein Anfang in unserer Region ist gemacht.«

Lebensraum für Tiere und Pflanzen schützen "Die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt ist nach wie vor das passende Programm für den Naturschutz in Deutschland", so Umweltministerin Hendricks zum Jubiläum der Initiative. Mit Projekten wie dem "Blauen Band" setze sich die Bundesregierung erfolgreich für den Erhalt der natürlichen Lebensräume ein.

Rote Liste 2017: Wiesen und Weiden in Gefahr Ruth Schedlbauer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bundesamt für Naturschutz

Schweinehaltung in Deutschland soll gegen Tierschutzgesetz verstoßen

Rote Liste für Lebensräume: Weiden und Wiesen sind gefährdet Berlin - Wiesen und Weiden in Deutschland sind zunehmend bedroht. Das geht aus Informationen des Bundesamts für Naturschutz (BfN) hervor, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Mittwoch vorstellte.

Südamerikas Soja-Revolution ertrinkt in Pestiziden Die Kleinbauerngemeinde San Juan im Osten Paraguays leidet unter dem Einsatz von Chemikalien auf Monokulturen. Die Hälfte der ehemals 500 Bauern hat den Ort bereits verlassen. Die künftige Bayer-Tochter Monsanto spielt eine Schlüsselrolle - derstandard.at/2000058672496/Suedamerikas-Soja-Revolution-ertrinkt-in-Pestiziden

Klimawandel verstärkt das Risiko für Wälder weltweit Dürre, Feuer und Wind gehören genauso dazu wie Insekten und Pilzbefall: sie alle bedeuten Stress für die Wälder der Erde – und sie alle reagieren auf den Klimawandel.

Die Blockade einer Vision Zehn Jahre Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt: Naturschutzverbände kritisieren in Analyse Blockadepolitik Vor zehn Jahren wurde die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt vom Bundeskabinett unter Bundeskanzlerin Angela Merkel verabschiedet. Ziel ist es, den Schwund an Arten und Lebensräumen in Deutschland aufzuhalten. Anlässlich des Jubiläums loben die Umweltverbände BUND, Deutsche Umwelthilfe (DUH), NABU, WWF und der Dachverband DNR die Strategie als ambitionierte und visionäre Zielvorgabe, warnen jedoch eindringlich vor einem Scheitern bei der Umsetzung.

Kampf gegen Schwund der Artenvielfalt BIODIVERSITÄT ⋅ Seit fünf Jahren warten die Umweltverbände auf den Aktionsplan gegen den Schwund der Artenvielfalt. Nun erhöhen sie den Druck auf Umweltministerin Doris Leuthard.

Baltrum: Neueste Technik zur Seevögelerfassung Fluggerät verringert Zahl der Betretungen wichtiger Seevögelkolonien/ Pressemitteilung vom 2. Juni 2017 Baltrum/ Norden - Der Einsatz neuester Technik wurde in der vergangenen Woche bei der alljährlichen Gelegezählung in den Brutkolonien der Brandseeschwalben und Lachmöwen auf Baltrum erprobt.

Zwei Drittel aller Biotope in Deutschland gefährdet Nach Informationen des Bundesamts für Naturschutz (BfN) sind zwei Drittel aller Biotop-Typen in Deutschland bedroht. Eine Studie dazu wurde von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) vorgestellt. Die Ministerin sprach von einem „Alarmsignal“, der Zustand der Biotope werde durch Intensivierung der Landwirtschaft immer schlechter. Besonders betroffen seien Grünland und Streuobstwiesen. Eine positive Entwicklung gab es bei Waldbiotopen, auch Küsten und zahlreiche Flüsse und Bäche konnten sich erholen.

Waldrodung in Ghana Nachdem Ende 2016 die staatlichen Subventionen in Ghana für Flüssiggas eingestellt wurden, wächst der Bedarf an Holz und Kohle in dem Land. Die Subventionen wurden in den 1980er Jahren eingeführt, um der Waldrodung etwas entgegenzusetzen. Kritiker*innen und Umweltschützer*innen warnen davor, dass Waldrodungen wieder zunehmen. Um die 3 Millionen Menschen sind auf intakte Wälder angewiesen und würden in ihrer Existenzsicherung eingeschränkt werden. Die ghanaische Regierung plant nun Holzplantagen, um die Rodungen einzudämmen.   

Klage auf Herausgabe von Glyphosat-Studien

Novelle Bundesnaturschutzgesetz Naturschutz kommt zuletzt Die Schutzgebiete in Nord- und Ostsee sollen künftig vom Wohlwollen der Wirtschaftslobby abhängig werden. Acht deutsche Umweltverbände protestieren.

EU-Klimaschutzpolitik von EU-Ländern ausgehöhlt? Die Višegrad-Staaten und Großbritannien versuchen anscheinend, verschiedene EU-Regelungen zum Klimaschutz erheblich abzuschwächen.


EU-Abgeordnete wollen weiter Ackergift erlauben Der Agrarausschuss des EU-Parlaments haben sich am Dienstag gegen den Vorschlag von EU-Agrarkommissar Phil Hogan ausgesprochen, Pestizide auf ökologischen Vorrangflächen zu verbieten.


Tierschutzverbände fordern Schonung auch für invasive Arten Eine Allianz aus fünf Tier- und Artenschutzverbänden, sowie eine Tierärzteschaft haben ein Positionspapier veröffentlicht, in dem es um die Umsetzung der EU-Verordnungen für invasive, gebietsfremde Arten in Deutschland geht.


Erstes Schiff Für Sea Shepherd In Bremen Mit ihr machen Meeresschützer Jagd auf illegale Fischer

Neue Naturschutzstrategie soll Insekten retten

Mehr Kooperation bei der globalen Ressource Land nötig

Widerruf der Waffenbesitzkarte und Einzug des Jagdscheins nach Verurteilung wegen Nachstellens rechtmäßig Erforderliche Zuverlässigkeit zum Besitz von Waffen nach Verurteilung zu Freiheitsstrafe nicht mehr gegeben

Der Zustand des Great Barrier Reef hat sich dramatisch verschlechtert

Größter Fluss Spaniens führt immer weniger Wasser Der größte Fluss der iberischen Halbinsel - Tajo - führt immer weniger Wasser. Grund dafür  ist die Misswirtschaft der Regierung. Im Oberlauf des Tajos befinden sich zwei Staudämme, aus denen Wasser in den Fluss Segura, in der Mittelmeerregion Murcia, gepumpt wird. Dort wird das Wasser von immer größer werdenden Obst- und Gemüsefarmen benötigt. Durch den Wasserschwund trocknet der Mittellauf des Flusses zunehmend aus und es entstehen Algenbleichen. Umweltschützer*innen und Kommunen entlang des Tajos fordern eine neue Wasserpolitik.   

Warum wir diesen Vogel retten sollten

WALD Europas letzter Urwald stirbt 29.05.17 | Um die Folgen der Trockenheit im Welterbe der Menschheit Bialowieza zu bekämpfen, setzt die konservative Regierung des EU-Landes Polen auf Abholzen. Das ist der falsche Weg.

Duldungspflicht und Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden durch ausgewilderte Wisente OLG Hamm entscheidet in zwei Wisent-Rechts¬streitig¬keiten

DBBW, die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf

Naturschützer sorgen sich um Kiebitz-Bestand

Aussterben der Alpenpflanzen bleibt lange unsichtbar Wie reagieren alpine Pflanzen auf wärmere klimatische Bedingungen? Aufgrund ihrer Langlebigkeit bleiben die Pflanzen zwar länger als gedacht an vielen Standorten bestehen, produzieren aber Nachwuchs, der zusehends schlechter angepasst ist.

Wie ein Amerikaner den Urwald gegen Kartelle und korrupte Politiker verteidigt

Tierschützer kritisieren Tiertransporte ins Ausland Die Zahl der Tiertransporte von Deutschland in Länder außerhalb der EU ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Gleichzeitig hat sich die Transportdauer deutlich erhöht, wie die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion schreibt. Tierschützer kritisieren das.
http://www.br.de/nachrichten/tiertransporte-tierschutz-rinder-russland-tuerkei-100.html

Großschutzgebiete sichern Deutschlands Naturerbe

Leben im Totholz Sprengungen helfen, dass sich Alpenbock im ehemaligen Truppenübungsplatz wohl fühlt

Schmuggel exotischer Tiere vom Amazonas soll eingedämmt werden Digitale Erfassung von Exportgenehmigungen soll Dokumentenfälschung erschweren

Seit 25 Jahren grenzüberschreitender Naturschutz in Europa Am 21. Mai 1992 wurde die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie in der Europäischen Union verabschiedet. Sie begründet das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000 und stellt bedrohte Pflanzen, Tiere und Lebensräume Arten unter flächendeckenden Schutz.

10 Gründe auf Styropor zu verzichten

Zugvögel hinken dem Frühlingsbeginn hinterher Der voranschreitende Klimawandel zieht ein verfrühtes Spriessen der Vegetation im Frühling mit sich.

Naturschutz Im Ammerland Bleiben die Vögel hier bald stumm?

Hilferuf der Wildnis Es ist eines der größten Naturreservate der Welt: das Selous in Tansania. Jetzt drohen Wilderei, Uranminen und ein Staudamm, die Region für immer zu zerstören. Wie können die Tiere und der Busch überleben?

Auch Pflanzen nutzen Biowaffen Tomaten nutzen die Hilfe eines Pilzes, der in ihren Wurzeln lebt, um sich gegen Würmer zu verteidigen, die an ihren Wurzeln fressen. Foto: Gabbert/dpa

Walfang: Sie jagen vor Reykjavík In dieser Woche beginnt in Island die Walfangsaison. Obwohl es viele Argumente gegen die Jagd gibt, halten die Isländer daran fest. Warum tun sie das? Und ist das überhaupt ein Problem?

Zwei neue Riesen aus Madagaskar Sabine Heine Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Stiftung Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere

Klimaschutz: China macht Ernst Vor dem Hintergrund des Petersbergers Klimadialogs rührt der chinesische Klimabeauftragte Xie Zhenhua für das Pariser Klimaabkommen die Werbetrommel. So zeigt er auf, welche Erfolge China mit seiner Klimapolitik schon erreichen konnte. In Zukunft soll noch zugelegt werden, weitere 40 Milliarden Dollar wolle man investieren und 70 Millionen Arbeitsplätze in der Klimabranche schaffen. Während China Erfolge verkündet, musste die Umweltministerin Babara Hendricks (SPD) zur Kenntnis nehmen, dass deutsche Klimaschutzziele wie der Ausbau der Elektromobilität nicht pünktlich einzuhalten sind.

Fair-Trade-Markt in Deutschland wird weiter ausgebaut Fair-Trade-Produkte werden hierzulande immer wichtiger: Das Angebot wird breiter und auch die Verbraucher*innen wollen, dass Menschen von ihrer Arbeit auch leben können. Aber der Fair-Trademarkt hat noch mit vielen Problemen zu kämpfen. Denn in Europa liegt Deutschland immer noch ziemlich weit hinten, was die Ausgaben für Fair-Trade-Produkte betrifft. Auch in der Textilbranche sind fair gehandelte Produkte eher rar.

Gericht sagt Ja zu eingeschränkten Jagdzeiten Schleswig-holsteinische Jäger scheitern vor dem Oberverwaltungsgericht mit Normenkontrollanträgen gegen die Landesjagdzeitenverordnung.

Geocaching sorgt für Ärger mit Naturschützern Die GPS-Schnitzeljagden würden immer öfter Tiere und Pflanzen stören. Auch Jäger warnen vorm Suchen abseits der Waldwege.

Lazarus-Spezies: 10 Arten, die von den Toten zurückkehrten

Die "Vermüllung" der Meere schreitet voran Jeden Tag landen etliche tausend Tonnen Plastik in unseren Ozeanen. Dieser Abfall schwimmt in riesigen Strudeln in den Weltmeeren. Dass jeder Mensch unwissend zur "Vermüllung" der Ozeane beiträgt und ob die großen Plastikstrudel auf unseren hochaufgelösten Satellitenbildern sichtbar sind, ist heute Thema des Tages.

Zahlreiche Pflanzen- und Tierarten in Hessen ausgestorben

Wie kann die Artenvielfalt geschützt werden? Säugetiere, Fische, Vögel, Würmer, Käfer, Algen, Pilze, Pflanzen - es gibt Millionen Arten auf der Welt. Aber die Vielfalt ist vielerorts bedroht. Auch Touristen tragen dazu bei, etwa, wenn sie in empfindlichen Ökosystemen unterwegs sind. Andererseits können Besucher aber auch zum Artenschutz beitragen. Darauf soll am "Internationalen Tag der biologischen Vielfalt" aufmerksam gemacht werden. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto "Nachhaltiger Tourismus". NDR Info hat sich im Weltnaturerbe Wattenmeer vor dem schleswig-holsteinischen Büsum angeschaut, wie Tourismus und Naturschutz in Einklang gebracht werden können.

Mensch oft nicht tolerant genug Schwalben machen sich rar Von Haus und Hof waren Schwalben einst nicht wegzudenken. Heute sind die geselligen Vögel vielerorts seltene Gäste. Oft bereitet der Kot den Menschen Probleme. Tierschützer geben Tipps, die den Vögeln zugutekommen.

Simbabwe: Großwildjäger von sterbendem Elefanten zerquetscht

Höchste Zeit für mehr Wildnis in Deutschland An diesem Montag ist der Tag der Artenvielfalt. Stefan Körner von Bündnis 90/Die Grünen mahnt: Wenn wir verhindern wollen, dass der Frühling verstummt und Tiere aussterben, müssen wir etwas tun.

Ministerin: Viele Pflanzen und Tiere in Thüringen gefährdet Erfurt (dpa/th) - Die Artenvielfalt in Thüringen ist bedroht. Mehr als 40 Prozent aller Pflanzen- und Tierarten im Freistaat seien inzwischen gefährdet, teilte das Umweltministerium vor dem Internationalen Tag der Artenvielfalt an diesem Montag mit. Gründe werden in der aktuellen Roten Liste vor allem in der Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung durch Entwässerung von Feuchtwiesen, dem Umbruch von Grün- in Ackerland, monotonen Fruchtschlägen und dem hohen Biozid- und Düngemitteleinsatz gesehen.

Gülle aus Schweineställen trägt multiresistente Keime in die Umwelt Resistente Keime bereiten Medizinern zunehmend Sorgen. Greenpeace hat nun jede Menge davon in Gülle gefunden – sie könnten großflächig auf Äckern landen.

Klimastabilisierung: Bäume pflanzen reicht nicht „Wenn wir weiter Kohle und Öl verbrennen und dann später unser Handeln bedauern, wäre die Menge von Treibhausgasen, die wir zur Klimastabilisierung wieder aus der Atmosphäre herausholen müssten, riesig – das wäre nicht zu schaffen,“ sagt Lena Boysen vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).

Verlängerung für Glyphosat? Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, dass das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat für weitere zehn Jahre erlaubt sein soll. Die Kommissionssprecherin betonte, dass dies erstmal nur ein Vorschlag sein und die Mitgliedsstaaten darüber debattieren müssen. Das Mittel steht im Verdacht krebserregend zu sein, doch die Studienergebnisse reichten nicht aus, um es zu verbieten. Des Weiteren hat das Pflanzenschutzmittel massive Auswirkungen auf die Biodiversität. Eine Europäische Bürgerinitiative kämpft für das Verbot des Mittels. Mittlerweile haben schon 750.000 Menschen diese unterzeichnet.