Mit einer Erweiterung unseres Angebots der Information zu aktuellen Ereignissen im Themenbereich Vogelschutz, Naturschutz, Tierschutz möchten wir auf regionales und überregionales Geschehen verweisen. Die Ergebnisse unserer eigenen Recherchen in den allgemein zugänglichen Presseberichten sollen mitgeteilt werden, denn nicht jeder hat die Zeit, Möglichkeiten und Geduld (!), im „Blätterwald“ der Tagespresse ausgiebig zu stöbern.

Es zählt zwar nicht jeder Bericht zu den ganz großen Themen und Anlässen. Doch was ist wichtig, was ist unwichtig? – Auch in einer kleinen Meldung kann „Brisanz“ stecken. So wie sie dem Einzelnen im alltäglichen Eintreten für die Belange der Vogelwelt und des für deren Erhalt maßgeblichen Naturschutzes eine wichtige Hilfe bieten kann.

Rosemarie Noeske recherchiert und gibt die Links wieder, unter denen jeder Besucher unserer Seite sich dann weiter informieren kann. Wir wählen aus den von uns gesichteten Berichten aus, welche Tagesmeldungen von Belang sein könnten. Wir wollen nicht zensieren, zumeist nicht kommentieren, nur neutral und objektiv hinweisen.

Wenige Stichworte zum Inhalt eines Verweises sollen voran gestellt sein, aber weder Kommentar noch unsere eigene Einstellung zum jeweiligen Bericht enthalten. In der Hoffnung, Ihnen damit ein wenig dienlich sein zu können, erwarten wir im Ergebnis eine aktuelle sachbezogene Information - die Sie so eher erhalten als es im allgemeinen virtuellen „Schneeballsystem“ der weitergesendeten Links der Fall ist.

Ich hoffe auf guten Gebrauch und guten Erfolg unserer kleinen Informations- und „Serviceleistung“.

Dr. Eberhard Schneider



Tierschutzorganisationen machen Druck bei offenen Schweinethemen

Öko-Institut zum Ende des Strohhalms in Supermärkten "Es zeigt sich, dass man auf diese Produkte verzichten kann" Nur weil einige Supermärkte bis Ende des Jahres Einweg-Plastikartikel aus ihren Regalen nehmen, verschwinde damit nicht der Müllstrudel im Pazifik, sagte Georg Mehlhart vom Öko-Institut im Dlf. Aber es zeige sich, dass es Alternativen gebe - oder dass man die Produkte gar nicht brauche. Georg Mehlhart im Gespräch mit Katharina Peetz

Gemeinsame Pressemitteilung Staatliches Tierwohlkennzeichen: Keine Kompromisse beim Ringelschwanz Deutschlands führende Tierschutz- und Umweltorganisationen fordern die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf, bis zum Ende der Legislaturperiode die Überführung des freiwilligen Tierwohlkennzeichens in einer verpflichtenden Haltungskennzeichnung gesetzlich zu verankern.

Transparenz bei freiwilliger Kennzeichnung der Tierhaltung auf Fleisch immer noch Fehlanzeige

Erneut Vorfall mit Elefant im Circus Krone Deutscher Tierschutzbund fordert Wildtierverbot

Neue Regeln für Windkraftanlagen-Bau Windräder im Norden wieder erlaubt In Schleswig-Holstein sollen sich die Rotoren künftig weiter weg von Siedlungen und dichter an Deichen und Autobahnen drehen. Noch sind die neuen Regeln vorläufig

"In 20 Jahren werden wir keine Pestizide mehr brauchen" Mikroorganismen, die in und auf Pflanzen leben, können für diese sehr nützlich sein und sollen helfen, den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft zu verringern. Mit Hilfe spezieller Bakterien oder Pilze können bereits Pflanzen vor Krebs geschützt oder Schädlinge abgetötet werden. Gesetzliche Regulierungen verhindern eine breite Anwendung von Pflanzen-Probiotika in der Praxis.

Giraffen-Jägerin" Ekelhafte, gemeine, unmoralische, herzlose, egoistische Mörderin"

Meere versauern Die Ozeane werden immer saurer Das Treibhausgas CO2 verändert den pH-Wert des Meerwassers – das wirkt sich negativ auf Korallen aus.

"Leben kann nicht programmiert werden wie eine Software" Bioland zeichnet Resolution zur Regulierung neuer Gentechniken

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Projekt zur Biodiversität der Ostfriesischen Inseln

Heimkehr mit Hindernissen: Was hilft Rotmilanen? 05.07.2018 Von HANS RUBINICH (DPA) Etwa die Hälfte aller Rotmilane weltweit fliegt Deutschland an. Das ist ein Spitzenwert. Doch der Greifvogel kämpft mit Problemen. Was ihm helfen kann, untersuchen Marburger Forscher

Das Nashorn aus der Petrischale Forschern gelingt es, im Labor einen Embryo einer vom Aussterben bedrohten Art zu züchten. Bedeutet das neue Hoffnung für den Artenschutz?

Insektensterben = Vogelsterben? Den deutschen Insekten ging es schonmal besser. Pestizide machen ihnen zu schaffen. Doch die wirken sich sogar auf die Vögel aus, denn ohne Insekten fehlt vielen Arten die Nahrung.

Drohnen: Rücksicht auf Vögel und Wildtiere gefordert

Glyphosat-Protest beim UBA / Neue Studie belegt negative Auswirkungen für Artenvielfalt

Hochwasserschutz Überschwemmungen gegen den Untergang Wie die Halligen im Wattenmeer mit unkonventionellen Maßnahmen vor dem Meeresspiegelanstieg gerettet werden könnten.

Fledermäuse verhindern vorläufig Flüchtlingsunterkunft Baumaßnahmen führen mit hinreichender Wahrscheinlichkeit zum Verstoß gegen Bundes¬natur¬schutz¬gesetz

So wird Ihr Garten zum Vogelparadies Der natürliche Lebensraum von Vögeln schwindet – doch Hausbesitzer und Mieter können vieles tun, um ihr Grundstück so zu gestalten, dass sich Amsel, Drossel, Fink und Star wohl fühlen. Ein Experte gibt Tipps.

 

Der Deutsche Tierschutzbund blickt hinter die Kulissen von Galopp- und Trabrennen

Glyphosat in der Donau Wasserversorger schlägt Alarm In der Donau und in kleineren Bächen hat die Landeswasserversorgung Pestizide entdeckt. Das Unternehmen, das drei Millionen Menschen mit Trinkwasser beliefert, ist beunruhigt.

Das Ende von Hase und Igel Im Landtag bringen die Grünen das drastische Artensterben auf die Tagesordnung - und fühlen sich von Umfragen darin bestärkt

Palmöl-Boykott keine Lösung für Artensterben Genf - Das in Nahrungsmitteln und Kosmetik verwendete Palmöl hat verheerende Folgen für die Artenvielfalt.

Mecklenburg-Vorpommern: Fast 10.000 Hektar mehr Ökofläche Schwerin - In Mecklenburg-Vorpommern lag der Zuwachs an ökologisch bewirtschafteter Fläche zwischen Januar und Mai 2018 bei beachtlichen 9.662 Hektar

Gefährliche Reptilien Rudolf-Werner Dreier Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau Krokodilangriffe steigen in Südostasien einer Studie zufolge an, seit die Tiere unter Naturschutz stehen Der südostasiatische Inselstaat Osttimor hat ein Problem mit Krokodilen. Von 2007 bis 2014 kam es dort zu einer starken Zunahme von Angriffen auf Menschen. Häufig enden solche Attacken tödlich. Sebastian Brackhane, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Fernerkundung und Landschaftsinformationssysteme der Universität Freiburg, hat Daten über Krokodilattacken im Zusammenhang mit einem Anstieg der Population von Leistenkrokodilen in Osttimor ausgewertet. Die Ergebnisse seiner Feldstudie hat er im „Journal of Wildlife Management“ publiziert.

Zentralasiatische Länder bekennen sich zum Wiederaufbau von Wäldern Acht Länder in Zentralasien und im Kaukasus haben sich der "Bonn Challenge" angeschlossen und wollen einen Beitrag zu dem Ziel leisten, bis zum Jahr 2020 150 Millionen Hektar Wälder weltweit wieder aufzubauen. Mit der "Astana-Resolution" haben sie darüber hinaus den starken Willen zum Ausdruck gebracht, die regionale Zusammenarbeit für Erhalt und Wiederaufbau von Wäldern und Waldlandschaften auszubauen.

Vogelschutz Finkenjagd ist illegal In vielen europäischen Ländern ist die Jagd auf Finken untersagt, doch nicht auf Malta. Die Insel ist daher fast vogelfrei. Ein Urteil könnte das nun ändern.

Steingärten sind kein Lebensraum für Schmetterlinge Zum internationalen Tag der Biodiversität und anlässlich der 25. Wildbiologischen Wochen referierte Dr. Werner Kunz von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zum Artensterben in der Offenlandschaf...

Zurück zur Natur - Industriefläche wird wieder grün Ehemalige Abbau- und Vorratsflächen der Maxhütte in Auerbach sollen wieder erblühen. Damit werden hochwertige Lebens- und Rückzugsräume für Insekten, Feldvögel und andere gefährdete Arten geschaffen. Das Bayerische Umweltministerium übernimmt dazu große ökologisch wertvolle Flächen der ehemaligen Maxhütte. Umweltminister Dr. Marcel Huber betonte dazu gestern in Auerbach:

Viele Obstwiesen in Thüringen sind gefährdet Auf einer Wiese einen Apfel vom Baum pflücken. Dabei Vögel und Insekten beobachten. Dieser Wunsch erfüllt sich manchmal nicht mehr so leicht, denn viele Obstwiesen sind wegen Überalterung in Gefahr.

Die Erde erwärmt sich weiter Im Mai 2017 hatte die High-Level Commission on Carbon Prices unter der Leitung der Professoren Joseph Stiglitz und Lord Nicholas Stern festgestellt, dass der größte Teil der von den Menschen emittierten Treibhausgase nicht oder viel zu niedrig besteuert sei. Wenn die Pariser Klimaziele bis 2020 erreicht werden sollen, müsste jede Tonne CO2, die freigesetzt wird, bis 2020 mit mindestens 40 bis 80 Dollar belastet werden, und dann bis zum Jahr 2030 mit mindestens 50 bis 100 Dollar. Ich denke sogar, dass die Karbonsteuern noch höher sein müssten, wenn die gesamten negativen Effekte durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe abgegolten werden sollen.

Nitrat im Grundwasser Darum geht es in der Gülleklage An vielen Orten in Deutschland ist zu viel Nitrat im Grundwasser. Deshalb hat die EU Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt. Am Donnerstag ist das Urteil gefallen. Der Überblick

Jäger erschießt Pferd auf der Weide Mit zwei Einschusslöchern im Hals hat eine Frau am Pfingstmontag ihr Pferd tot auf seiner Weide gefunden. Dies berichtet die Siegener Zeitung am 20.6.2018 und schreibt: „Das Gras war plattgetreten, zeugte vom Todeskampf des Tieres. Drifanti, der braune Wallach, stand still trauernd daneben, mit gesenktem Kopf.“ Der ältere Wallach, der bereits eine Vorerkrankung hatte, musste daraufhin eingeschläfert werden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Sachbeschädigung. Bei der Obduktion des Hengstes fand man die Kugel eines Jagdgewehrs. Quelle: Island-Hengst starb an Kugeln aus Jagdgewehr - Pferd auf der Weide erschossen. Siegener Zeitung, 20.6.2018

IMMER MEHR MÜLL : Die Plastiklawine rollt jetzt rückwärts Seitdem China die Grenzen für Plastikmüll aus dem Ausland geschlossen hat, herrscht große Not. Wohin nur mit dem ganzen Abfall? Die neuesten Zahlen lassen nur eine Option zu.

Gemeinsame Pressemitteilung Umweltverbände begrüßen europäisches Urteil zur Nitratverschmutzung Bundesregierung riskiert Strafzahlungen in Millionenhöhe durch Zugeständnisse an die Agrarlobby Nach dem heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen unzureichender Umsetzung der Nitrat-Richtlinie haben die Umweltverbände Deutsche Umwelthilfe (DUH), Grüne Liga, NABU und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) eine weitergehende Verschärfung des Düngerechts angemahnt.

Bundesumweltministerium fördert Naturschutzgroßprojekt mit rund 1,4 Millionen Euro "Bänder des Lebens im Hunsrück" – der Name des neuen Naturschutzgroßprojekts ist Programm. Denn die Vernetzung der Lebensräume von typischen Tier- und Pflanzenarten und landschaftsprägenden Nutzungsformen in der Region haben sich die Träger des Projekts als Leitziel gesetzt. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert das Bundesumweltministerium die „Bänder des Lebens“ aus Mitteln des Programms „chance.natur – Bundesförderung Naturschutz“ mit rund 1,4 Millionen Euro. Im Beisein der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, und der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Dr. Beate Jessel, findet am kommenden Sonntag die Auftaktveranstaltung zu den „Bändern des Lebens“ auf dem Umwelt-Campus Birkenfeld statt.

Regierung erntet Kritik zum Aktionsplan für Insektenschutz Berlin - Weniger Dünger und Pestizide, mehr Blüten und Hecken: Die Bundesregierung will mit einem Aktionsprogramm den Schutz von Bienen und anderen Insekten in Deutschland voranbringen.

FFH-Gebiete von der Liste gestrichen Die Gemeinde Gerstetten erwartete nur noch eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten. Mit der Ausweisung sogenannter FFH-Gebiete als besondere Schutzgebiete ist Deutschland bislang zögerlich umgegangen. Um die Verfahren zu beschleunigen, hat die Europäische Kommission in Brüssel daher ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik eingeleitet.

Interpol rettet 31'000 Tiere aus illegalem Handel 27'000 Reptilien und 4000 Vögel befreit, tonnenweise Elfenbein beschlagnahmt: Interpol hat weltweit eine Grossaktion durchgeführt.

Entwässerung wurde übertrieben Miltzow - Agrarminister Till Backhaus (SPD) hat angesichts der anhaltenden Trockenheit an die Landwirte appelliert, die Wasserrückhaltemöglichkeiten auf ihren Flächen zu vergrößern.

Europäischer Klimaschutz von Petersberg über Meseberg nach Kattowitz In dieser Woche haben der Petersberger Klimadialog und der Deutsch-Französische Ministerrat dem EU-Klimaschutz eine Bühne geboten. Und ein aufschlussreiches Ranking rückt alle Bekenntnisse in ein düsteres Licht.


Europäischer Rechnungshof: Ist Wüstenbildung EU-Thema? In fünf EU-Staaten will der Europäische Rechnungshof Projekte gegen die Austrocknung der Böden untersuchen. Die EU hat bisher keine Strategie gegen Wüstenbildung, obwohl 13 EU-Mitgliedsländer international ihre Betroffenheit erklärt haben.


Verbot von Antibiotika in Futtermitteln Die Entscheidungsträger*innen der EU haben am Mittwoch strenge Regeln für die Verwendung von Antibiotika in Futtermitteln beschlossen. Das berichtet der Umweltnachrichtendienst ENDS.


Verbände kritisieren Hochwasserschutzpläne für die Oder Die Ausbaupläne an der Oder widersprechen dem europäischen Naturschutzrecht und sind kontraproduktiv für den Hochwasserschutz. Das ist das Ergebnis zweier Fachgutachten in deutsch-polnischer Zusammenarbeit.


„EU als globaler Akteur“ verspricht 25 Prozent für Klimaschutz Die EU-Kommission hat am Donnerstag den langfristigen Haushaltsplan für die EU-Außenmaßnahmen nach 2020 veröffentlicht. Umweltorganisationen zeigten sich mit dem Vorschlag unzufrieden.


Warum Eichen so alt werden Bäume können Jahrhunderte oder gar Jahrtausende alt werden - doch wie machen sie das? Den Schlüssel zum langen Leben fanden Forscher nun im Erbgut der Eiche.

Naturschutz in Siegburg: BUND kritisiert artenarme Ausgleichsfläche

Gewalt, Pestizide und Zwangsarbeit: Ein Bericht bringt Aldi, Lidl, Edeka und Rewe in Erklärungsnot

Schutznetze können zur Gefahr für Vögel werden

Insektensterben Eckpunkte für Artenschutz Die Bundesregierung will mit einem Aktionsprogramm gegen das Insektensterben vorgehen. Aktuell sind viele Arten sogar vom Aussterben bedroht. Katharina Hamberger berichtet aus dem Hauptstadtstudio, welche Maßnahmen bisher vorgesehen sind. Katharina Hamberger im Gespräch mit Georg Ehring