Kraniche in der Umgebung von Linum

Liebe Kranichfreunde.
Der Zug der Kraniche in die Brutgebiete zeigte sich in den letzten Tagen des Februar bei Hochdruckwetterlage selbst für Laien als besonderes Ereignis aus. Die Windrichtung aus SW bei guter Sicht mit ausreichend Sonnenschein sorgte für hervorragende Zugbedienungen, die mit dem Sturmtief abrupt beendet worden sind.
Am gestrigen 1. März haben wir uns den gesamten Tag auf der Suche nach Kraniche auf den Weg gemacht, die den Massenzug bedingt durch das über uns liegende Tiefdruckgebiet in unserem Gebiet abgebrochen haben. Dabei stellten wir fest dass fast alle bekannten Brutplätze besetzt sind. In der Umgebung der Autobahn A10 Berliner Ring fanden wir die erste größere Gruppe mit 370 Kranichen auf im Herbst nur mit einer Scheibenegge bearbeitet wurde. Vermutlich finden die Vögel in der verrotteten Wurzel reichlich Nahrung. Bei genauerer Untersuchung der Wurzel stellt sich heraus, dass fast in jedem Stoppel der aus der Erde ragt ein Regenwurm zu finden ist.

Die nächste größere Ansammlung mit 250 Kranichen sind bereits einige Tage zwischen Gehrenberg und dem Ortseingang von Linum zu finden. An der Kuhhorsterstraße wurde gerade das Futter für dieRinder ausgebracht. Dort befanden sich bei dauernden AN und Abflügen180 Kraniche, die sich das Silage Futter mit den Rindern teilen. An der nächsten Stelle südlich und nördlich vom Mittelweg befanden sich nach Schätzung 1500 bis 2000 Kraniche auf Grünland oder umgebrochenen Maisstoppel. Östlich der Straße Betzin Jahnberge wurde mit 2 Traktoren gepflügt. Grob geschätzt begleiteten 2000 Kraniche die Traktoren um sofort hinter den angehängten Scheibeneggen Nahrung aufzunehmen. Insgesamt haben wir mit 3 Spektiven ausgerüstet keinen Ringvogel gefunden. Zurzeit haben wir in Brandenburg einen durch das Wetter bedingten Zugstau.

Anzumerken ist, dass die Vögel sehr große Zugunruhe in sich haben und auf jede Störung reagieren. Das trifft jedoch nicht für die Kraniche zu, die bereits einige Tage direkt östlich vor Linum verweilen. Das so glaube ich, ist bereits der Stamm der Vögel, die bei uns als Übersommerer bleiben werden. Übernommener werden die noch nicht geschlechtsreifen Nichtbrüter und Junggesellen genannt. Die Anzahl von Übersommerern die in den vergangenen 10 Jahren in Linum verweilten,schwankt zwischen 280  und 600 Exemplaren. Aus dieser Gruppe die den Schlafplatz am Birkhühnerdamm nutzt, gehen dann 30 bis 70 Kraniche  hervor, die die Ruhe zur Schwingmauser brauchen. Die Vögel sind dann bis zu 5 Wochen Flugunfähig und dürfen nicht gestört werden.      

Best greetings

Kranichekke




Kranichzug hält an

Linum 08. November: Wenngleich es in der Vorwoche den Anschein hatte, dass nur noch sehr wenige Kraniche den Rastplatz im Oberen Rhinluch besuchten, stellt sich die Situation doch anders dar: Es war schon seit etwa vier Tagen auffällig, dass wieder öfters Rufe der Graukraniche zu vernehmen waren; auch abends hallten sie vom Schlafplatz herüber. Und es waren am 07. auch wieder mehrere größere Trupps beim morgendlichen Abflug zu beobachten – von denen aber möglicher Weise auch manche den Weiterflug nach Süden antraten.

Die an sich als letzte „Zählung“ in dieser Saison für heute angesetzte morgendliche Erkundung ergab dann aber ein überraschendes Ergebnis, das „Kranichekke“ wie folgt mitteilt:

Hallo hier sind die Zahlen von der heutigen Zählung.  

Es waren alle Sektoren rund um unseren Schlafplatz ausreichend besetzt. Danke an alle Zähler die auch nochmals für den kommenden Dienstag das warme Bett gegen das heute sehr ungemütliche Rhinluch ein tauschen wollen. Ist eine tolle Truppe.  

Nachdem wir die üblichen 10 % abgezogen haben sind immer noch 24.180 Kraniche aus dem Rhinluch aufgestiegen. Die Hauptflugrichtung ist S/W, gefolgt von der Himmelsrichtung  N  N/O - also der Maisstoppelacker bei Wall, (dort: 4.100 Stück ) der noch die Wirkung eines Magneten auf die Kraniche hat.

Viele Grüße Kranichekke

Es werden sicherlich wieder gut 1.500 Stück in der Region zu überwintern versuche – sofern das Wetter nicht zu hart wird. Vorerst finden also immer noch zahlreiche ziehende Gäste einen Rastplatz im Rhinluch. Dr. Eberhard Schneider

 

 Datum

Rhinluch

Havelluch

Total

14.09.2016

   

mind 8.000

16.09.2016

ind. 12.500

 

mind. 12.500

20.09.2016

30.430

2.540

32.970

27.09.2016

45.340

2.310

47.650

04.10.2016

59.170

2.270

61.440

11.10.2016
25.10.2016
08.11.2016

43.870
68.620
24.180

1.690
3.150

45.560
71.770

 



Kraniche ziehen weiter

Linum, 01. November:  Die Saison der Kraniche auf dem großen Rastplatz im  Rhinluch/Havelland klingt aus.

 Wohl werden erfahrungsgemäß in den kommenden Wochen noch einige tausend „Vögel des Glücks“ sich in der Region aufhalten und bis zum Aufkommen winterlicher Witterung verweilen, das internationale Zuggeschehen findet aber hier sein Ende.

 Es meldet dazu der wahre Experte Ekkehard Hinke:

 31.10.2016: „Mit dem gestrigen Tag neigt sich die Kranich Saison 2016 dem Ende entgegen .Ab 10:00 Uhr  bis 14:30 gab es ständig Abzug aus dem Rhinluch in zum Teil großen  Zugformationen. Von Wall aus konnte ich ungefähr 2000 Kraniche abziehen sehen.

 Aus Brandenburg erreichten mich Beobachtungen des Überfliegens ab 10:00 Uhr .Hubert P.  meldete 5.000 bis 6.000 Kraniche über Ketzür. Die Meldungen von Rüdiger D.  stehen noch aus.

 Der Einflug am Abend war dann auch für die Verhältnisse von Linum bescheiden.

 Mit der Umstellung der Uhrzeit wird der Zustrom der Berliner Kranichtouristen ebenfalls beendet sein“. 

 Beste Grüße Kranichekke

 

Und für die hessischen Beobachter meldet Stefan S.:

 31.10.: heute war sehr starker, eng gebündelter Kranichzug in Hessen - wir haben noch nicht alle Zahlen zusammen, aber wohl mind. 63.000 Ind. (zwischen Wetzlar und Friedberg von 14:30 bis 17.00 Uhr, von drei untereinander abgestimmten Zählern). 45.000 wurden schon von 12:30 bis 14:15 über Sontra in Nordosthessen erfasst.

 Nun ist die Frage, wo kamen die her? Steffen K. brachte die Nachricht, dass von gestern auf heute etwa 50.000 im Helmestausee übernachtet haben, das könnte ja von den Zahlen her gut passen, aber die hätten doch schon viel früher in Nordhessen sein müssen - mit nur gut 1,5 h Flugzeit wären sie erst um 11 Uhr in Kelbra losgeflogen (nach Sommerzeit ja erst um 12 Uhr). Oder gab es in Linum sehr zeitigen Aufbruch heute früh?

 Beste Grüße,  Stefan

 ...und dazu bemerkt Kranichekke (01.11.):

 „Das passt wie die Faust auf das berühmte Auge. Sonntag gab es sehr zeitigen Abflug von Linum. Unsere Zahlen von heute bestätigen den Abzug. Es wurden bei uns heute von 6:30 bis 9:00 Uhr nur noch 6.175 Kraniche gezählt. Allerdings konnten die ersten wegen des Nebels nicht gesehen werden. Auf jeden Fall liegt die wirkliche Zahl aber unter 10.000 Vögeln. Für den kommenden Dienstag ist jedoch noch ein Zählung angesetzt worden“.

 Nach der heutigen Mitteilung der Naturschutzstation wurden am Nebenschlafplatz in Nauen (Havelland) weitere 820 Vögel registriert, womit sich der Restbestand am 01.11. auf mindestens 7.000 Vögel beläuft.

 Dr. Eberhard Schneider

 


 


Die heutige (25.10.16) Erfassung der vom Schlafplatz ausfliegenden Kraniche hat für das Rhinluch die noch immer staatliche Zahl von 68.620 Tieren ergeben. Zusammen mit weiteren 3.150 Vögeln im Havelluch bei Nauen wurden somit 71.770 Kraniche als derzeitige Rastgäste ermittelt.


Bei aller geboten Vorsicht in der Interpretation dieses Ergebnisses scheint sich die Prognose von „Kranichekke“ (Ekkehard Hinke) zu bestätigen, dass mit dem Ergebnis von insgesamt 93.800 Exemplaren zum Termin am 18. Oktober das diesjährige Maximum erreicht war.

Entscheidend ist, dass das obere Rhinluch seine Funktion als „Trittstein“ im internationalen Vogelzuggeschehen erfüllen kann. Und es bleibt zu hoffen, dass man von Seiten des Landes Brandenburg der Wahrnehmung den Aufgaben gemäß der EU-Wasserrahmenrichtlinie nachkommt und endlich der noch immer fortschreitenden Austrocknung infolge von agrarhöriger Gebietsentwässerung Einhalt gebietet. Die Wiederherstellung der früheren Feuchtwiesen und die Revitalisierung des, noch in Resten existenten, Moorkörpers sind dringend geboten, damit diese Trittsteinfunktion für alle ziehenden Vogelarten gewahrt bleibt.

Dr. Eberhard Schneider

**************

Nachtrag (26.10.) von Ekkehard Hinke:

Das Ergebnis unserer Zählung vom Dienstag 25.10. 16. hat leider einen Haken.  Bedingt durch die Wetterlage mit Morgennebel, wurde eine geordnete Zählung der Vögel erschwert. Im Gebiet der Zählsektoren nördlich des Rhin konnten die Kraniche nur gehört aber nicht gesehen werden. Nach Abbruch der Zählung um 9:30 befanden sich noch mindestens 10.000 Kraniche im Schlafgewässer oder unmittelbar am Schlafplatz auf Grünland. Meine auf langjährige Erfahrung basierende Aussage deutet auf die Maximalzahl jenseits der 100.000 Exemplare hin. Leider sind derartige Wetterlagen die Gegner der Zählungen am Morgen.

 

Ergänzung:

So ist es auch heute: Die Kraniche fliegen sehr spät aus, um 12 Uhr ist noch lebhafter Flugbetrieb zu vernehmen, d. h. man hört die Rufe, sichtbar sind kaum welche. Die Kraniche fliegen oberhalb des Nebels.

Dr. E. Schneider

 


 

Letzte Meldung für heute: ab ca. 17:40 h von südlicher/südwestl. Richtung lebhafter Einflug – die Wiesen –camera:  www.landschaftsförderverein oberes Rhinluch /kranich/camera  - wird aber anscheinend nicht vom leidigen windows 10 unterstützt!, - auf unserem laptop mit der älteren Version über Google  läuft das!, waren da schon dicht besetzt, jetzt, 18:40 ist dort alles gerammelt voll!

G.u. W. Tambour melden aus Göttingen absolute Kranichstille – so wie schon im vorigen Jahr erscheint es so, als ob die DGrauen Riesen sich eine neue Route ausgesucht haben.

 



Zur aktuellen Situation der Kranichrast im „Trittstein“ Rhinluch- Havelluch

wird nach der Beobachtung am 11.Oktober von der Naturschutzstation

der Rastbestand mitgeteilt:

Datum

Rhinluch

Havelluch

Total

14.09.2016

   

mind 8.000

16.09.2016

ind. 12.500

 

mind. 12.500

20.09.2016

30.430

2.540

32.970

27.09.2016

45.340

2.310

47.650

04.10.2016

59.170

2.270

61.440

11.10.2016

43.870

1.690

45.560


VsK-Mitglied „Kranichekke“ schreibt dazu:

Nach dem gewaltigen Abzug am 4.10. hat sich der Bestand weitgehend erholt. Das heutige Ergebnis (Zählung beim morgendlichen Ausflug) mit 45.500 Kranichen ist wieder der Zeit entsprechend normal. Am kommenden Zähltermin rechne ich mit der Maximalzahl für dieses Jahr, wenn es die Wetterbedingungen erlauben.

Best greetings

Kranichekke

 



 Aktuell vom „Trittstein“ im Kranichzug

 Die Ehrenamtlichen in der AG Kranichschutz führen nun die Bestandsschätzung der im Rhinluch/Havelluch rastenden Kraniche durch.
Dazu werden allwöchentlich jeweils dienstags am frühen Morgen (6 – 9 Uhr) von ausgewählten Beobachtung punkten aus die von den Schlafplätzen zu den Nahrungsflächen ausfliegenden Kraniche per Sichtbeobachtung registriert.

Die Naturschutzstation Oberes Rhinluch in Linum gibt die bisherigen Ergebnisse der Bestandserfassung bekannt:   

 

Datum

Rhinluch

Havelluch

Total

14.09.2016

      mind.   8.000

 

        mind.   8.000

16.09.2016

      mind. 12.500

 

        mind. 12.500

20.09.2016

30.430

2.540

32.970

27.09.2016

45.340

2.310

47.650

04.10.2016

59.170

2.270

61.440

 

Diese Zahlen dürfen natürlich nicht als absolut gewertet werden. Es sind Schätzwerte, deren Genauigkeit insbesondere von der Erfahrung der einzelnen Zähler bestimmt ist. Aber andere Faktoren  wirken auf das Ergebnis ein, so flogen heute (04.10.) nach Beendigung der „Zählung“ – also nach 9 Uhr - noch gut 2.000 Kraniche aus dem Linumer Gebiet aus, die wohl mit gutem Rückenwind sich schon auf ihren Weg nach Süden begeben haben.

Guten Flug!    

 

Dr. Eberhard Schneider

 


Kranichfieber im Rhinluch


Linum, 22.09.16:
Nun grassiert es wieder im brandenburgischen Rhinluch zwischen Kremmen und Fehrbellin:

 Das alljährliche „Kranichfieber“, das tausende von Natur-und Vogelfreunden und Schaulustigen zur Beobachtung der auf dem Zug in die Überwinterungsgebiete befindlichen Kraniche nach Linum führt. Wo die Vögel auf derzeit wohl bedeutsamsten mitteleuropäischen Kranichrastplatz für einige Zeit verweilen lässt.

Tagsüber ziehen die „Vögel des Glücks“ mehr oder weniger weit, um in der Region des Rhin/Havelluchs ihre Nahrung zu finden.

In den letzten Tagen, und besonders in den sternenklaren Nächten, erfolgte ein sehr starker Einflug ziehender Kraniche.

Deren Rufe werden von den im Teichgebiet Linum bereits übernachtenden Artgenossen erwidert und weisen ihnen den Weg zu den Schlafplätzen. Wo in den Pachtgewässern des Vogelschutz-Komitee der Wasserstand schon vor Wochen mit etwa 10 cm optimal auf die Bedürfnisse der dort in großen Scharen zum Schlaf sich versammelnden Kraniche eingestellt wurde.

Ständig finden sich neue Gäste auf dem „Trittstein“ des Vogelzugs im Gebiet ein. Der Ausflug zur Nahrungssuche findet morgens umfassenden Verbänden, zurück und finden sich zunächst auf dem großen Vorsammelplatz auf den Luchwiesen östlich von Linum ein. Von dort stellen sie sich dann nach Einbruch der Dunkelheit um und übernachten in den großen „Schlafteichen“ oder auf den eigens dafür gefluteten Wiesen östlich des Teichgebiete.

Weil sich unter dem Massenansturm der touristischen Natur- und Vogelbeobachter  in den letzten Jahren  diverse Auswüchse entwickelt haben, bedarf es dringend einer Lenkung dieses Besucheraufkommens. Dazu wurden in der Ortschaft Linum für die Kranichzeit geltende besondere temporäre Verkehrsregelungen getroffen mit Halteverbotszonen und der Ausweisung von Parkplätzen (polizeiliche Überwachung ist angekündigt!). Auch im Gelände bestehen Betretungsverbote, die zum Schutz der nahrungssuchenden Kraniche vor den Störungen durch Beobachter eingerichtet sind.

Wir geben nachfolgend die zwischen den vor Ort tätigen Akteuren abgesprochene, aktuelle Pressemitteilung der Naturschutzstation Rhinluch wieder:

 


AG Kranichschutz Rhin-/ Havelluch

Naturschutzstation Rhinluch
Nauener Str. 68

16833 Linum

Tel: 033922/90255

 

Pressemitteilung


Kraniche und Gänse im Anflug auf Linum – Rastgebiete sind zu trocken

Eine hochsommerliche Hitzewelle verwandelte Anfang September die Feuchtwiesen im Rhinluch in eine Steppenlandschaft. So fehlen in diesem Jahr die bei den Zugvögeln beliebten Regentümpel auf den Wiesen und Stoppelfeldern. Trotzdem treffen derzeit scharenweise Kraniche und Gänse im Gebiet ein. Unter den aktuellen Bedingungen steht das Teichland Linum im besonderen Fokus der Zugvögel. Hier werden in den kommenden Wochen große Ansammlungen rastender Kraniche, Gänse und Enten erwartet. Naturbeobachter werden aufgefordert mit besonderer Rücksicht auf diese Situation zu reagieren.

Anhaltende Hitze und ausbleibende Niederschläge sorgen im Land Brandenburg seit Wochen für sinkende Grundwasserspiegel und Dürre. Ganze Bachläufe, Seen und Tümpel, darunter auch zahlreiche für Zugvögel bedeutende Gewässer sind bereits ausgetrocknet. Vor allem der Kranich bevorzugt größere Flachwasserpartien als Schlafplatz. Das Teichland Linum und benachbarte Feuchtgebiete zählen seit langem zu den größten Rastgebieten der Kraniche auf dem westeuropäischen Zugkorridor. Unter den aktuellen klimatischen Bedingungen sorgen die Naturschutzakteure (AG Kranichschutz Rhin-/Havelluch) zusammen mit Landwirten, dem Wasser- und Bodenverband und den zuständigen Behörden vor Ort bereits seit Wochen für den Rückhalt von Oberflächenwasser im Abflusssystem des Rhins.

Die derzeitige Großwetterlage, geprägt durch Nordost- und Ostwinde, verschafft den Zugvögeln günstige Flugbedingungen, so dass seit einigen Tagen größere Scharen an Kranichen im Gebiet eintreffen. Der aktuelle Bestand wird auf ca. 8000 Kraniche und einige tausend Graugänse geschätzt. Dank der Vorkehrungen im Linumer Teichgebiet und Umland stehen den Zugvögeln auch unter den extremen Witterungsbedingungen ausreichend große Wasserflächen als Schlafplatz zur Verfügung. Norbert Schneeweiß (Landesamt für Umwelt) rechnet diesjährig mit einer vergleichsweise starken Konzentration der Kraniche im Raum Linum: „Im Gegensatz zu anderen Jahren fehlen die Regentümpel der Wiesen und Stoppelfelder. Die Flachgewässer jedoch sind für die Zugvögel als Schlafplatz von Bedeutung. Ein weiterer ebenso wichtiger Aspekt ist die Abgeschiedenheit und Ruhe in diesen Gebieten. Derartige Bedingungen bieten derzeit nur noch das Linumer Teichgebiet und einige benachbarte Gewässer. Es ist also damit zu rechnen, dass sich die Vögel in den kommenden Wochen hier in außergewöhnlicher Dichte versammeln. Die Störungsempfindlichkeit dieser Rastplätze ist besonders hoch. Besucher, die sich am Naturschauspiel des Vogelzuges erfreuen, sind daher umso mehr in der Verantwortung, nicht durch eigenes Verhalten das Zuggeschehen zu stören.“

Die Zugsaison währt etwa von Anfang September bis Ende November mit einem Höhepunkt in der zweiten Oktoberdekade. Zu dieser Zeit versammeln sich bis zu 80.000 Kraniche im Luch. Das Dorf Linum liegt im Europäischen Vogelschutzgebiet Rhin-/Havelluch und gehört inzwischen zu den nicht nur bei Ornithologen bekannten Top-Beobachtungspunkten des Kontinents.

Bitte beachten Sie wichtige Verhaltensregeln für eine Exkursion in das Schutzgebiet:

 

  • informieren Sie sich vor Ihrem Besuch bei den u. gen. Verbänden oder im Internet (www.oberes-rhinluch.de , www.agnatur.net)
  • nehmen Sie möglichst an einer organisierten Führung teil
  • nutzen Sie die markierten Wege und Aussichtspunkte, beachten Sie die Wegesperrungen und aktuelle Hinweise
  • für Hunde gilt absoluter Leinenzwang!
  • Kraniche haben eine Fluchtdistanz von ca. 300 m, bewegen Sie sich nicht auf freiem Gelände
  • nutzen Sie die Büsche und Hecken entlang der Wege als Deckung
  • nehmen Sie ihr Blitzlicht vor dem Fotografieren außer Betrieb
  • leuchten Sie mit Taschenlampen nicht nach oben
  • der Überflug mit tief fliegenden Luftfahrzeugen ist untersagt.

 

Für Ihr Verständnis dankt Ihnen die Arbeitsgruppe Kranichschutz Rhin-/Havelluch

 

Informationen zur Kranichrast:


Storchenschmiede Linum (NABU Naturschutzzentrum)
Nauener Str. 54
16833 Linum
Tel. 033922 / 50 500

www.storchenschmiede.de / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Naturschutzstation Rhinluch (LfU Brandenburg)

Nauener Str. 68
16833 Linum
Tel. 033922 / 90 255

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch e.V. (LFV)

Am Markt 24
16766 Kremmen
Tel. 033055 / 22 099 (+AB)

www.oberes-rhinluch.de / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Vogelschutz-Komitee e.V.
Regionalbüro Brandenburg
Nauener Str. 25A
16833 Linum
Tel. und Fax: (033922) 90631

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / www.vogelschutz-komitee.de

 

Infolge des starken Zuzugs ändert sich der Rastbestand nahezu stündlich. Wir geben hier einen Überblick über die zahlenmäßige Entwicklung:

 

Die Naturschutzstation meldete am 21.09.:

Datum/date           Rhinluch         Havelluch       total /number

14.09.2016              ca.   8.000        ca.   8.000         >16.000  

 16.09.2016              ca.12.500         ca. 12.500         >25.000

20.09.2016                   30.430                2.540            32.970

 

Und “Kranichekke“ meldete am 21.09.:

„Bei der Zählung am gestrigen Abend wurden im Rhinluch beim Einfliegen 30350 Kraniche gezählt. Das Ergebnis ist als eine Orientierung anzusehen.

Eine Zählung in unserem Sinn beim Ausfliegen ist weitaus genauer.

Unsere 1 Zählung am Morgen findet am 27.09. statt.

Viele Grüße Kranichekke“

 

Unser Hinweis:

Es darf die bisherige „Inflation“ an beliebig veranstalteten Führungen sich nicht weiter entwickeln. Koordination ist da dringend geboten!

Jeder Aufenthalt von Menschen im Gelände bewirkt eine Störung der Kraniche. – Man kann Tiere auch „wegbeobachten“!

Wir vom Vogelschutz-Komitee verzichten deshalb darauf, eigene Führungen in´s Gelände zu veranstalten.

Wir verweisen dazu auf den besten im Gebiet zu findenden Fachmann Ekkehard Hinke, der auch mehrstündige Fahrten zum Besuch der in der Region verstreut liegenden Nahrungsflächen anbietet. Wir bitten Interessenten, sich direkt mit Herrn Hinke in Verbindung zu setzen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir bieten Besuchern an, von unserer Beobachtungsplattform auf dem Gelände der Landpension Adebar die ausgezeichnete Beobachtungsmöglichkeit zu nutzen und von dort aus insbesondere den abendlichen Einflug der aus südlicher Richtung heranziehenden Scharen zu beobachten, zu fotografieren und zu filmen.

Dr. Eberhard Schneider





 

12.08.2016
Oberes Rhinluch: Kranichzug beginnt

Aus dem mecklenburgischen Groß Mohrdorf wurde dieser Tage berichtet, dass an der vorpommerschen Boddenküste sich bereits mehrere tausend Kraniche auf dem traditionellen Sammel- und Rastplatz eingestellt haben. Diese Besucherschar rekrutiere sich wesentlich aus dem Bestand der in Norddeutschland brütenden Kraniche.

Nicht anders haben sich auch im Oberen Rhinluch bei Linum und Kremmen in den letzten Wochen bereits hunderte Kraniche aus dem östlichen Brandenburg eingefunden. Diese suchen tagsüber in der weiteren Umgebung nach Nahrung, besonders auf Getreidestoppel. Der morgendliche Ausflug findet in Gruppen ab ca. 6:00 Uhr statt, zur Übernachtung im Teichgebiet Linum erfolgt bisher der Abendeinflug wenig spektakulär in Kleinstgruppen.

Seit dem 11. August ist aber eine Veränderung im lokalen Rastplatzvorkommen zu beobachten. Im Tagesverlauf tauchen immer wieder Einzeltiere und kleine Trupps auf, die das Luchgebiet in großen Kreisen überfliegen und das Gelände erkunden.

Am 12. August waren bereits frühmorgens die Rufe ausfliegender Gruppen viel lebhafter, es waren mehr Tiere als zuvor. Gegen 11:00 Uhr flogen dann in zahlreichen Trupps neue Kraniche ein. Durch ihre Rufe schon vorher angekündigt, konnte man beobachten, wie die Vögel aus großer Höhe, bis fast an die niedrig hängende geschlossene Wolkendecke reichend, sich kreisend herabschraubten. In mehreren, jeweils bis zu ca. 70 Tieren umfassenden, Gruppen waren in diesem Such- und Erkundungskreisen mehrere hundert Kraniche   zu beobachten. Zweifelsfrei handelt es sich um Zugverhalten. Der aus Süden wehende Gegenwind steht anscheinend einem recht frühzeitigen Zug aus den entfernter liegenden Bruthabitaten nicht entgegen. Der weitere Verlauf bleibt abzuwarten. Sofern in den polnischen und baltischen Brutgebieten ein ebenso mäßiger Bruterfolg sich eingestellt hätte, wie er hier nach vorliegenden lokalen Beobachtungen mit geringem Jungvogelanteil, einzuschätzen ist, würde der „Trittstein“ des Vogelzuges wohl ein geringeres Kranichaufkommen zu erwarten haben als in den letzten „Rekordjahren“. Es bleibt spannend, den weiteren Verlauf zu beobachten. Wesentlich ist aber, dass im Rhinluch die Habitatsituation, zu der vor allem das Angebot an Schlafgewässern wesentlich beiträgt, das durch die VsK-Pachtflächen im Teichland Linum und auf den eigens für die Kranichrast gefluteten Wiesen gewährleistet wird.

 

Dr. Eberhard Schneider


Es tut sich täglich was am Kranichplatz im Rhinluch

Die jüngste Meldung vom 01. August lautet:

 

"Gestern Abend konnten 230 Kraniche gezählt werden, die von Süden, also aus dem Havelländischen Luch kommend, gegen 19:30 Uhr ins Rhinluch einflogen.

 Nach kurzen Vorsammeln sind die Vögel im großen Bogen bis in Rhinnähe und danach in´s Teichland zum Teich 13, ihrem Schlafplatz, geflogen. Wie viele Kraniche aus Richtung Westenkamen, um in T13 übernachten, konnte ich von meinem Standort aus nicht sehen.

Nur gut dass wir den vom VSK dafür gepachteten Teich 13 als Schlafgewässer mit für Die Kraniche optimal eingestelltem Wasserstand vorhalten können. Sonst würden die Kraniche in den Nauener Klärteichen bleiben müssen.

Für den Kranichzug sind die Übersommerer und Nichtbrüter vereint mit den ersten Familien, die sich schon zu sammeln beginnen, wie ein Magnet zu betrachten.

Neuankömmlinge folgen nämlich den sich bereits und mit der Umgebung vertraut und sicher fühlenden Kranichen. Und das ist gut so!

"Viele Grüsse, Kranichekke."

 

 

 


 


Aktuelles aus dem Rhinluch – Kraniche stellen sich ein

Als Vorboten der großen Zugvogelscharen des nahenden Herbstes sammeln sich die ersten Kraniche im Bereich des im europäischen Vogelzugs bedeutsamen „Trittsteinbiotops“ im Oberen Rhinluch.

 

Der maßgeblich für den lokalen Kranichschutz tätige Fachmann und VsK-Mitglied Ekkehard Hinke („Kranich-Ekke“) berichtet am 19. Juli:

Hallo und beste Grüsse von der Kranich Front!

 

Mit den erstem Gerstenstoppel sammeln sich die Kraniche bereits in unserer Umgebung. An der Kuhhorster Straße zwischen Ziegenfarm und Dörris südlich der Straße konnte ich heute um 11 h  523 Kraniche zählen. Nördlich der Straße waren es 59 Exemplare.

 

Darunter befanden sich auch die ersten Jungvögel dieses Jahrgangs 2016.

 

Best greetings
Kranichekke

 

Es wird also geboten sein, eigene Pläne für die Beobachtung der zu erwartenden Kranichscharen im Rhinluch bei Linum konkret zu gestalten.

 

Dr. Eberhard Schneider 

 

Hinweis:
Wer an einer ortskundigen Führung mit „Kranichekke“ zu den Tages-nahrungsplätzen und zum Abendeinflug  der Kraniche interessiert ist, setze sich bitte möglichst frühzeitig mit Herrn Hinke direkt in Verbindung:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Für Übernachtungen bei dem VsK-Kooperationspartne
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!in Linum ist ebenfalls eine möglichst frühzeitige Reservierung dringend empfehlenswert.


(22.01.2016)
Unser Kranichexperte E. Hinke möchte seine jüngsten Beobachtungen zu den „Vögeln des Glücks“ im Rhinluch zukommen lassen:

Hallo ich grüße von der Kranichfront. Das Foto ist von gestern bei Wall. Der Ringvogel ist aus Mecklenburg.Die Gruppe, die nun wohl nicht mehr in den Süden ziehen wird, besteht aus 105 Exemplaren.

Best greetings
Kranichekke


IMG 2103 Kraniche EHinke

 


 

 

Kranichbilder von Ruth Franke/Eckhard Baumann vom 07.10.2015

 

 


Ein starker Zuzug von Kranichen war, bei stabiler Schönwetterlage mit wechselnder Bewölkung und mäßigem Wind am gesamten Wochenende ( 27. u.. 28. 09) über dem Oberen Rhinluch zu beobachten. Jeweils ab ca. 13Uhr  trafen in größer Höhe heranziehende Trupps ein, deren durchdringenden Rufe sie schon ankündigen, lange bevor die Vögel für das bloße Auge erkennbar werden.

Besonders auffällig war der verstärkte Einflug am 27. zwischen 14:30 und 15:15 h als mehrere große Verbände ankamen und wie alle Neuankömmlinge in großer Höhe über dem Gebiet kreisten, um dabei allmählich die Reiseflughöhe zu verlassen . – Das Kreisen über dem erreichten Zielgebiet dient wohl auch dazu, dass in den Trupps mitziehende Jungvögel sich das Bild des Gebiets einprägen und wohl eine Aktualisierung ihrer im Gedächtnis gespeicherten „Gelände-Karte“ und Gebietskenntnis vornehmen. – Denn die Kenntnis der Zugwege und Rastbiotope „Trittsteine“ erlernt der junge Kranich beim Zug zusammenmit seinen Eltern. Die Rastplatzkenntnis kommt also im Wege der „Tradition“ zustande. Meint die Vogelzugforschung heute).

Auffallend war beim heutigen (27.09.) Einflug, dass deutlich mehr Trupps aus östlicher Richtung kamen. So kann man jetzt wohl mit stärkerem Zuzug aus den polnischen und baltischen Brutgebieten rechnen . – und dem werden dann sicher auch die nordischen Wildgänse - insbes. Blessgänse u.  Saatgänse- aus den russischen Brutgebieten folgen.

Dr. E. Schneider

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Der Herbstzug der Kraniche kommt in Schwung

Im Oberen Rhinluch hält die „fünfte Jahreszeit Einzug

Es waren bisher wohl gut an die 3.000 Kraniche, die allabendlich von den entsprechenden Nahrungsflächen der Region sich auf den großen „Schlafteichen“im Teichgebiet Linum zur Übernachtung eingestellt haben. In den von uns eigens für die großen grauen Vögel auf die für sie optimale Wassertiefe von etwa 10 cm eingestellten ehemaligen Fischteichen können wohl an die 30.000 Kraniche ihren sicheren Übernachtungsort finden. Weiteren rastenden Vögel finden hingegen in der benachbarten Wiesenlandschaft, wo auch in diesem Jahr wieder eine leichte Überdeckung mit Wasser erfolgte, um dem Bedürfnis der Kraniche nach „nassen Füßen“ beim Schlaf gerecht zu werden. Das Obere Rhinluch bei Linum, mit dem derzeit wohl größten Kranich-Rastplatz Mitteleuropas, ist also gerüstet für die zu erwartenden Scharen der rastsuchenden gefiederten Gäste, von denen im vorigen Jahr ein maximaler Tageswert von über 130.000 Exemplaren geschätzt worden war.

Die bisher sich hier aufhaltenden Vögel waren im Wesentlichen „Einheimische“. Einige von ihnen sind mit farbigen Ringen an den langen Beinen versehen. Sie wurden als Jungvögel beringt, was eine Zuordnung ihrer Herkunft ermöglicht. So haben die Beobachtungen die Ergebnisse aus den Vorjahren einmal mehr bestätigt. Es handelt sich um Vögel, die an den heimischen Brutplätzen in Mecklenburg-Vorpommern, in der Uckermark, Müritz und Schorfheide und in anderen brandenburgischen Brutbiotopen aufgewachsen sind.

Mit dem heutigen Tag (22. September) hat sich die Situation deutlich geändert: seit dem späten Vormittag kamen fortwährend Trupps von Kranichen an. Ihre Rufe kündigen jeweils die Neuankömmlinge an, die in großer Höhe heranziehen, unter der grauen Wolkendecke zunächst schlecht auszumachen. Doch dann entfalten sie große Eile, verlassen ihre „Reiseflughöhe“, um den Rastplatz zu inspizieren zu umkreisen und sich dann irgendwo auf Nahrungsflächen zu dort bereits stehenden Artgenossen zu gesellen.

Zweifelsfrei hat der bisher eher unauffällig verlaufende Herbstzug mit Macht eingesetzt, momentan dürften bereits nahezu 20.000 Vögel hier verweilen und es bleibt abzuwarten, was sich alsbald weiter tun wird, wenn in den nördlichen (Finnland, Schweden) und östlichen Herkunftsgebieten (Polen, Baltikum, N-Russland) winterliches Wetter einzieht. Dann werden wieder die großen Scharen das Rhinluch beleben, so dass das Luch unter den Kranichrufen regelrecht „brodelt“ wenn nachts die Schlafplätze besetzt sind.

Derzeit findet der Abflug von den Schlafplätzen zur Nahrungssuche kurz nach Tagesanbruch, zwischen 06:15 Uhr und 06:45Uhr statt, der Abendeinflug liegt bei 18:00 Uhr– 18:30 Uhr.

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