Graugans 6903

 



Helfen Sie, das verletzte und misshandelte Vögel gesund gepflegt werden! (17.11.2015)

 


Helfen Sie, unsere Vogelschutzflächen zu verbessern! (10.09.2015) 

 


 

Zywkowo muss ein Storchenparadies bleiben: Schützen Sie die zentrale Brutheimat des Storches! (10.10.2015) 

 



 

 

Gemeinsame Pressemitteilung von DNR, BUND, NABU und WWF: Ausverkauf der Natur abgelehnt

24.07.2015, 00:02

Ausverkauf der Natur abgelehnt

Europäer stimmen gegen Aufweichung des Naturschutzes / EU-weites Naturschutzbündnis mobilisiert rund 500.000 Bürger gegen Pläne von Kommissionspräsident Juncker

Rund eine halbe Million Europäerinnen und Europäer haben sich in einer von der EU-Kommission initiierten Befragung gegen die Aufweichung des Naturschutzes in der EU ausgesprochen. Nie zuvor verzeichnete eine EU-Konsultation eine solche Resonanz. Dies ist vor allem auf die Mobilisierungsaktion von 120 Umweltorganisationen in den 28 Mitgliedstaaten zurückzuführen, bei der bislang 469.236 (Stand 23. Juli, 12.00 Uhr) Menschen für eine Beibehaltung der bisherigen Naturschutzrichtlinien stimmten. Die Konsultation endet am Freitag, den 24. Juli um Mitternacht.

 http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&comefrom=scan&r=594888



Auch der Braunkehlchen-Bestand sinkt rapide! Die Vögel der Wiesen brauchen unsere Hilfe! (08.07.2015)


Tagungsbericht der Fachgruppe „Gänseökologie“ gemeinsam mit der Fachgruppe „Vögel der Polargebiete“ und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) Xanten, 17.-19. 10. 2014 (13.07.2015)


BfN Pressemitteilung: BfN: Hitzewelle laesst Tiere und Strassenbaeume leiden

BfN Pressemitteilung

Bonn, 3. Juli 2015: Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) ist besorgt um den "Gesundheitszustand" der Straßenbäume in Städten und Gemeinden. "Die extreme Hitze und Trockenheit der letzten Wochen ist für die Straßenbäume in unseren Städten ein großes Problem", sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. "Straßenbäume haben durch die Versiegelung immer das Problem der ausreichenden Wasserversorgung. Ihre Lebensbedingungen sind teilweise wüstenähnlich". Zudem sei oft durch die städtische Versiegelung der Grundwasserfluss und die Höhe der Wasser führenden Bodenschichten gestört, so Beate Jessel. Besonders betroffen sind junge Straßenbäume, die erst im letzten Jahr gepflanzt worden sind. Sie haben noch kein ausgeprägtes Wurzelwerk und können noch nicht in die tieferen Bodenschichten Wasser aufnehmen.

Deshalb bittet das BfN die Menschen in Deutschland um aktive Mithilfe:

"Wenn es möglich ist, gießen Sie bitte jeden Tag zwei bis drei Eimer Wasser an den Stammfuß der Straßenbäume. Gehen Sie dennoch grundsätzlich sparsam mit Wasser um", sagte Jessel. Viele Kommunen in Deutschland haben bereits zu ähnlichen Baumpatenschaften und zum Wassersparen aufgerufen.

Auch die Vögel leiden unter der Trockenheit. Deshalb empfiehlt das BfN den Gartenbesitzern, an mehreren Stellen so genannte Vogeltränken zu aufstellen. Denn die zahlreichen natürlichen Wasserstellen wie etwa Gräben oder Teiche sind in den vergangenen Wochen ausgetrocknet und stehen als Wasserquelle für die Tiere nicht mehr zur Verfügung. Für die Tränken reicht eine größere Schale mit flachem Rand, die am besten leicht eingegraben werden sollte. Wichtig sei, dass das Wasser häufig ausgewechselt werde. Mit etwas Glück können die Naturfreunde dann die Vögel auch beim Baden beobachten.

Hintergrund

 Was tun Wildtiere wenn es Ihnen zu heiß wird?

Wildtiere reagieren auf Hitze nicht anders als die meisten Menschen: Sie suchen sich um die Mittagshitze einen kühlen, schattigen und luftigen Platz. Während der größten Hitze bewegen sie sich so wenig wie möglich und verlegen, wenn möglich, ihre Aktivitäten wie Fressen in die kühleren

Morgen- und Abendstunden.

Bei sehr hohen Temperaturen schützt ein körpereigener "Kühlmechanismus" zum Beispiel Mufflons vor dem Überhitzen: sie schwitzen. Die meisten Wildtiere haben aber nur wenige bzw. gar keine Schweißdrüsen, wie z.B. Füchse, Vögel und Kaninchen. Sie hecheln, dabei verdampft Speichel über die Zunge und kühlt so den Körper. Zusätzlich hat jede Tierart ihre ganz eigene Art, mit der Sommerhitze und den damit verbundenen Plagen umzugehen.

Feldhasen: Heiße Ohren, kühler Kopf

 Feldhasen benutzen als Temperaturregler ihre langen, nur wenig behaarten

Ohren: Bei großer Hitze werden diese stärker durchblutet und geben so Körperwärme an die Luft ab. Ansonsten bleiben die Tiere im Schatten von Gebüschen oder Hecken und kommen erst heraus, wenn es kühler wird. Sehr junge Hasen hingegen verstecken sich in einer Kuhle auf offener Wiese oder im Feld und sind dort oft der vollen Mittagshitze ausgesetzt. Um sich abzukühlen, hecheln sie und speicheln sich ein. Bei Trockenheit dient ihnen das Fett in der Muttermilch als "Wasserquelle": Beim Abbau im Körper werden pro Gramm Fett 1,1 Gramm Wasser freigesetzt.

Rehbock: Paarungsstress im Hitzefieber

Fast alle Wildtiere reagieren auf Hitze generell mit geringem Bewegungsdrang, nur das Rehwild nicht: Seine Paarungszeit liegt im Juli und August und fällt damit nicht selten in die heißesten Sommertage. Das Weibliche Reh, die Ricke, lockt dabei ihren Verehrer - ungeachtet der Temperaturen - unermüdlich kilometerweit durch Wald und Feld. Rehe besitzen keine Schweißdrüsen, die Anstrengungen während der Brunft sind immens. Deshalb ist nach der Paarungszeit absolute Ruhe angesagt. Rehe sind genau wie das Rotwild Wiederkäuer und decken den größten Teil ihres Wasserbedarfs über saftige Pflanzen und Tau. Aber besonders in trockenen und heißen Sommern nutzen sie jede Möglichkeit, um zu trinken.

Schlammpackungen für die Wildschweine

Wildschweine sind von Natur aus nur mit wenigen Schweißdrüsen am Rüssel ausgestattet, deshalb frönen sie bei hohen Temperaturen ausgiebig ihrer Badeleidenschaft in sumpfigen Tümpeln, den Suhlen. Dabei haben sie aber nicht nur Abkühlung im Sinn: Die Schlammpackung schützt auch ihre empfindliche Haut vor Parasiten, wie Mücken, Bremsen und Zecken. Trocknet der Schlamm, backen die Quälgeister darin fest und werden später von den Schweinen genüsslich an geeigneten Bäumen, den "Malbäumen", abgerieben.

Dem Rotwild steht das Wasser bis zum Halse

Auch das Rotwild wälzt sich gerne in Suhlen, um Parasiten von der Haut fern zu halten. Vor allem die noch wachsenden Geweihe der Hirsche mit der gut durchbluteten Basthaut sind manchmal schwarz von Fliegen. Zur Abkühlung geht das Rotwild gerne auch in tiefere Gewässer, wo ihnen das Wasser schon mal bis zu Halse stehen kann. Ihren Flüssigkeitsbedarf decken die Tiere als reine Pflanzenfresser auch im Sommer fast ausschließlich über Tau und saftiges Grünfutter.

Zu Hause ist's am kühlsten

Wildtiere, die in einem eigenen Versteck leben, können sich im Hochsommer glücklich schätzen. Sie brauchen sich nicht auf die Suche nach schattigen Plätzchen zu machen, um der Sommerhitze zu entgehen. Eichhörnchen zum Beispiel ziehen sich in ihre Kugelnester in luftiger Höhe zurück, Dachse, Füchse und Wildkaninchen bleiben in ihren kühleren, unterirdischen Bauen.

Diese Pressemitteilung finden Sie auch unter:

http://www.bfn.de/0401_pm.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=5495

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BfN Pressemitteilung: Hendricks warnt vor verbotenen Urlaubs-Souvenirs

BfN Pressemitteilung
Berlin/Bonn, 25. Juni 2015: Das Bundesumweltministerium (BMUB) und das Bundesfinanzministerium (BMF) warnen Urlauber vor unerlaubten Reise-Souvenirs, die von geschützten Tier- und Pflanzenarten stammen.
"Auch 40 Jahre nach Inkrafttreten des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) ignorieren noch immer viele Touristen die geltenden Einfuhrverbote, die nicht nur für lebende Tiere oder Pflanzen gelten. Auch die Einfuhr von Teilen geschützter Exemplare und daraus gewonnenen Erzeugnissen ist nicht erlaubt", sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks heute beim Besuch des Zollamtes am Düsseldorfer Flughafen.

"Regelmäßig während der Reisezeit schnellen die Beschlagnahmezahlen bei den Zollämtern in die Höhe, weil immer noch viele Touristen Souvenirs von geschützten Tieren und Pflanzen aus dem Urlaub mitbringen", berichtete Finanzstaatssekretär Werner Gatzer. Allein im letzten Jahr habe der Zoll an deutschen Flughäfen bei etwa 1.000 Beschlagnahmen über 70.000 Gegenstände sichergestellt. In mehr als 90 Prozent dieser Fälle waren Touristen betroffen, die unerlaubte Mitbringsel im Gepäck hatten: Lebende Schildkröten, Steinkorallen, Elfenbeinschnitzereien, Erzeugnisse aus Reptilienleder, Kobras in Alkohol, Orchideen, Kakteen, Störkaviar oder Arzneimittel mit Bestandteilen geschützter Tiere und Pflanzen: Die Liste der beschlagnahmten Gegenstände ist nach Verabschiedung des Washingtoners Artenschutzübereinkommen (CITES) vor 40 Jahren noch immer viel zu lang.

Die häufigste Entschuldigung der Ertappten lautet: "Davon habe ich nichts gewusst!" In der Tat: "Vielen Urlaubern ist überhaupt nicht bewusst, dass manche Waren aus geschützten Arten nur produziert oder gewildert werden, weil es eine kontinuierliche Nachfrage durch Touristen gibt, die den Markt bestimmt", so Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

Zwar kann man Reptilienleder heute auch von speziellen Farmen erhalten, und Kakteen und Orchideen können in Gärtnereien vermehrt werden. Da man dies aber dem einzelnen Gürtel oder der Pflanze nicht ansehen kann, schreibt das CITES-Abkommen genau vor, dass für den Transport über die Grenzen Genehmigungen erforderlich sind - auch für gezüchtete oder künstlich vermehrte Exemplare. Erst wenn die zuständige Behörde ihre Zustimmung erteilt hat, darf die Reise beginnen. Das gilt auch für Strandfunde, da man beispielsweise auch einer Koralle nicht ansehen kann, ob sie mit Absicht abgebrochen oder nur angeschwemmt wurde.

Mehr Informationen für Reisende
Welche Arten geschützt sind und welche Behörden im jeweiligen Land zuständig sind, kann auch über das Internet abgefragt werden. Auf der Homepage des BfN www.bfn.de stehen alle Informationen und Links zu den wichtigsten anderen Seiten wie www.wisia.de, der Liste mit den geschützten Arten und www.cites.org, auf der alle Behörden zu finden sind.

Zusätzlich steht besonders für Touristen neben den Internetauftritten www.zoll.de, www.artenschutz-online.de, einer zentralen Service-Hotline, und der Broschüre "Reisezeit - Ihr Weg durch den Zoll" auch eine Smartphone App als weitere Informationsquelle zur Verfügung. Unter dem Titel "Zoll und Reise" kann diese im Apple App Store und im Google Play Store  kostenlos heruntergeladen werden. "Ersparen Sie sich bei Ihrer Rückkehr aus dem Urlaub Ärger beim Zoll, nutzen Sie die Zoll-App und erkundigen Sie sich rechtzeitig über die zu beachtenden Einfuhrbestimmungen", appellierte Staatssekretär Werner Gatzer.

Hintergrundinformationen:
Seit vielen Jahren wird diskutiert, wie der weltweite Artenschwund gestoppt werden kann. Unstrittig ist, dass mehrere Faktoren für den Artenschwund verantwortlich sind. Neben dem vom Menschen ausgelösten Verlust an Lebensräumen für Tiere und Pflanzen hat auch der weltweite illegale Handel mit geschützten Arten erheblich dazu beigetragen. Dies hat die internationale Staatengemeinschaft bereits vor über 40  Jahren Anfang der 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts erkannt und das Washingtoner Artenschutzübereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten wildlebenden Tier- und Pflanzenarten - kurz CITES - beschlossen, das in Deutschland am 20.6.1976 in Kraft trat.

Das Übereinkommen regelt den grenzüberschreitenden Transport von geschützten Tieren und Pflanzen sowie aus ihnen gewonnenen Teilen und Erzeugnissen - unabhängig davon, ob dieser Transport zu kommerziellen Zwecken oder zu rein privaten Zwecken erfolgt. Neben einem kontrollierten legalen Handel findet leider auch ein sehr umfangreicher, teilweise durch eine hohe kriminelle Energie motivierter illegaler Handel statt. Mit vielen geschützten Arten ist auf dem illegalen Markt noch immer viel Geld zu verdienen.


Hrsg: Bundesamt für Naturschutz
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NatureAlert auf Youtube Donnerstag, 18. Juni 2015
Die deutschen Bündnispartner der Nature-Alert-Kampagne haben gestern ein Video als Aufruf zum Kampf gegen die Beschneidung der EU-Naturschutzrichtlinien veröffentlicht.
Die EU-Kommission unterzieht derzeit die Vogelschutz- und Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie einem "Fitness-Check". Dazu läuft momentan auch eine Konsultation der Kommission. Umweltverbände befürchten eine Schwächung der Richtlinien und setzen sich europaweit mit der Kampagne NatureAlert für deren Erhalt ein.
Auf der Website www.naturealert.eu können BürgerInnen noch bis zum 24. Juli Stimmen für den Naturschutz in Europa abgeben. [ej]


 

Bundesamt für Naturschutz - Gemeinsame Erklärung zum Schutz der Natur
Bonn, 19. Juni 2015: Einen Tag nach der Bekanntgabe der Enzyklika "Laudato Si'" zur Ökologie von Papst Franziskus veröffentlicht das BfN eine gemeinsame Erklärung mit neun verschiedenen Religionsgemeinschaften zum Schutz der Natur und biologischen Vielfalt. Vertreterinnen und Vertreter der Christen, Juden, Muslime, Aleviten, Bahai, Buddhisten, Eziden, Hinduisten und Sikh und zeigen sich begeistert von der großen Übereinstimmung im Gedankengut in Bezug auf Natur und Umwelt. (19.06.2015)

 


 

Betreff: BfN Pressemitteilung: Nationales Naturerbe: Neue Wildnis fuer Deutschland

BfN Pressemitteilung
Berlin/Bonn, 18. Juni 2015: 62 Gebiete in ganz Deutschland mit einer Gesamtfläche von 31.000 Hektar werden an die Natur zurückgegeben. Das beschloss der Haushaltsausschuss des Bundestages gestern. Bei den Liegenschaften handelt es sich um ehemalige Militärflächen, die dem Bund gehören. Sie sollen nicht privatisiert, sondern allein dem Naturschutz gewidmet werden.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Wir nutzen mit dieser Übertragung eine historische Chance: Viele Flächen, die einst Sperrgebiet waren, brauchen wir nicht mehr für militärische Zwecke. Wir haben das Glück, dass wir diese Flächen heute der Natur zurückgeben können. Wir wollen dieses Erbe der Natur für künftige Generationen bewahren." 

Mit 31.000 Hektar entsprechen die 62 Gebiete zusammen etwa der Größe von drei Nationalparken. Insgesamt sind damit 156.000 Hektar Bundesflächen dauerhaft für den Naturschutz gesichert. Nach den zwei Naturerbe-Tranchen in den vergangenen beiden Legislaturperioden, die sich vor allem auf Gebiete im Osten des Landes konzentriert hatten, enthält die nun vorliegende dritte Tranche erstmals Flächen im ganzen Land. 

Für die Flächen gelten höchste Naturschutz-Anforderungen. Moore und Auen werden generell naturnah entwickelt. Heidelandschaften sollen erhalten werden, weil sie Lebensraum für seltene Pflanzen und eine große Zahl bedrohter Tierarten sind. Wälder, die einen großen Teil der Flächen ausmachen, werden grundsätzlich der natürlichen Entwicklung überlassen, also zu Wildnis. Damit leistet der Bund einen wichtigen Beitrag zu dem Ziel, 5 Prozent der Wälder in Deutschland der Natur zu überlassen. 

"Nutzungsfreie Waldgebiete sind für den Erhalt der Artenvielfalt
unabdingbar: Viele Arten wie bestimmte Fledermäuse und Spechte, der Schreiadler, Käfer wie Hirschkäfer oder Eremit sind auf solche Flächen angewiesen. Das Nationale Naturerbe umfasst aber auch Offenlandlebensräume wie Sandheiden, die auf ein bestimmtes Pflegeregime angewiesen sind. Davon profitieren beispielsweise Wiedehopf, Ziegenmelker und verschiedene Heidearten. Insgesamt wird so ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt der Biodiversität in Deutschland geleistet ", sagte Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz. 

Übernommen werden sollen die Flächen von unterschiedlichen
Naturschutzträgern: den Ländern, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und Naturschutzorganisationen. Auch der Bund selbst verstärkt sein Engagement bei der Pflege und Entwicklung des Nationalen Naturerbes. Um voraussichtlich rund 18.000 Hektar wird sich der Bund künftig selbst kümmern. Die Zuteilung der Flächen zu den neuen Trägerorganisationen wird der Haushaltsausschuss noch beschließen. 

Viele der neuen Naturerbe-Flächen liegen in der Nähe von Städten und bieten den Menschen vor Ort damit Gelegenheit für Naturerleben und Erholung. Soweit dies auf ehemaligen Militärflächen möglich ist, wollen die Naturschutzträger die Flächen für Besucher öffnen und zugleich sensible Naturbereiche für Störungen bewahren.

Ein Informationspapier zum Nationalen Naturerbe, Kartenmaterial sowie eine Übersicht über alle 62 Flächen und ihre Charakteristika finden Sie
hier: www.bmub.bund.de/naturerbe 

Diese Pressemitteilung finden Sie auch unter:
 http://www.bfn.de/0401_pm.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=5486

 


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BfN Pressemitteilung - Hendricks foerdert Naturschutz in Vorpommern

 

Berlin, 17. Juni 2015: Die Nordvorpommersche Waldlandschaft ist eine Naturlandschaft von nationaler Bedeutung. Sie ist unter anderem Lebensraum für den bedrohten Schreiadler. Den Wert dieser Wälder für Mensch und Natur weiter zu erhöhen, ist das Ziel eines Naturschutzgroßprojekts, das der Bund bis 2025 mit 6,4 Millionen Euro unterstützt. Heute findet am Forstamt in Schuenhagen der Auftakt für die Umsetzungsphase des Projekts statt, dessen Gesamtausgaben sich auf 8,6 Millionen Euro belaufen.
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Die Wälder Nordvorpommerns gehören zu den Leuchttürmen der Natur in Deutschland. Wir wollen den Wert dieser Wälder weiter stärken, und damit auch dem Schreiadler eine sichere Heimat bieten. Aber auch für die Menschen vor Ort bietet dieses Projekt große Chancen, zum Beispiel im Tourismus. Naturschutzgroßprojekte haben sich schon oft als Motor für die Entwicklung ganzer Regionen erwiesen, weit über den Naturschutz hinaus."
BfN-Präsidentin Beate Jessel: "Mit den vorgesehenen Projektmaßnahmen möchten wir dem Rückgang der Brutreviere des Schreiadlers entgegenwirken, der in den beiden letzten Jahrzehnten zu verzeichnen war. Diese Herausforderung soll gemeinsam mit der Land- und Forstwirtschaft angegangen werden. Die hierzu signalisierte Unterstützung der privaten und öffentlichen Waldeigentümer, des Bauernverbandes und der jeweiligen Nutzer ist dabei ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg."
Auf Basis einer Pflege- und Entwicklungsplanung wurde für das Projekt ein rund 8.000 Hektar großes Fördergebiet mit insgesamt vier Teilflächen festgelegt. So sollen auf etwa 550 Hektar Maßnahmen zur Regenerierung eines natürlichen Wasserregimes im Wald durchgeführt werden. Mit der Einrichtung einer Naturwaldzelle auf einer Fläche von 67 Hektar wird der dauerhafte Waldprozessschutz gefördert. Hinzu kommt die Sicherung von Altholzinseln auf einer Waldfläche von etwa 200 Hektar. Dies dient einerseits dem Ziel, mehr Wildnis in Deutschland zuzulassen. Andererseits sollen auch Anwohner und Touristen die waldreiche Landschaft erleben können.
Mit dem Vorhaben wird auch die regionale Wertschöpfung durch den Ausbau des "Sanften Tourismus" gestärkt. Eine solche Aufwertung hat die Projektregion in den letzten fünf Jahren durch zahlreiche Regionalentwicklungsprojekte erfahren. Zur Förderung der ländlichen Entwicklung wurden die Anlage von (Rad-)Wanderplätzen, Beobachtungstürmen und Informationspunkten gefördert.

 

Hintergrund
Das Bundesförderprogramm "chance.natur" hat sich zum Ziel gesetzt, herausragende repräsentative Landschaften Deutschlands zu fördern und zu sichern, die einer akuten Gefährdung unterliegen und zentrale Förderkriterien wie Großflächigkeit, Naturnähe, Repräsentanz und Beispielhaftigkeit erfüllen. Seit 1979 wurden deutschlandweit 77 Gebiete mit Bundesmitteln von mehr als 450 Mio. Euro gesichert.

 

Diese Pressemitteilung finden Sie auch unter:
 http://www.bfn.de/0401_pm.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=5484

 


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Bei Kremmen im Rhinluch: Es eilt - Retten Sie mit uns bedrohten Vogellebensraum! (10.05.2015) - neu -

 


 

Jagd in China: Singvogel-Population drastisch eingebrochen Aktualisiert  8. Juni 2015 Münster/Boston (dpa) - Die Population der kanariengelben Weidenammer ist einer Studie zufolge weltweit um 90 Prozent eingebrochen. Als Grund vermuten Forscher aus Deutschland, England, Russland, Finnland und Japan die illegale Jagd auf den Singvogel in China. Dort gilt die sperlingsgroße Ammer (Emberiza aureola) als Delikatesse, wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Conservation Biology" (08.05.2015)

 


 

Ein rabenschwarzer Tag für die Vogelwelt Europas!

 

Mit einem so knappen Ergebnis (50,8% der Stimmen), dass man dessen Zustandekommen fast anzweifeln möchte, haben die Bewohner der Mittelmeerinsel Malta für die Beibehaltung der jagdlichen Verfolgung der Zugvögel während ihres Frühjahrszuges gestimmt.
Auch wenn nach dortiger Rechtsvorschrift „nur“ Wachteln und Turteltauben abgeschossen werden dürfen, ist das gleichermaßen die „Lizenz zum Töten“ vieler Vögel zahlreicher Arten.
Immerhin sind Maltas Flintenträger
dafür bekannt, dass erbarmungslos alles vom Himmel herunter geballert wird, was da auch nur in annähernder Reichweite der Schrotgarben auftaucht. Dabei sind aber sowohl Turteltaube als auch Wachtel europaweit in einer schlechten Bestandessituation, dass nach EU-Recht und internationalen Konventionen keinerlei Bejagung mehr zulässig sein darf.

 

Lesen Sie selbst, was die Neue Zürcher Zeitung vom 12.04.2015 berichtet:

 

Auf Malta werden im Frühjahr auch weiterhin Hunderttausende von Vögeln getötetwerden. Denn 50,8 Prozent der Malteser haben sich am Samstag in einem Referendum für die Beibehaltung der Frühjahrsjagd ausgesprochen. Jäger feierten am Sonntagmorgen ihren Sieg mit Feuerwerk und Autokorso. Nach einem sehr emotionalen Abstimmungskampf war die Stimmbeteiligung mit 75 Prozent wie erwartet hoch.
Stimmung hat gedreht.
Laut Steve Micklewright von Birdlife Malta hat die auf der Mittelmeerinsel sehr mächtige Jagdlobby in den letzten Tagen mit einer massiven und kostspieligen Kampagne die noch vor drei Wochen vorherrschende Anti-Jagd-Stimmung gedreht. Selbst am Abstimmungstag hätte die Jagdlobby vor einer Vielzahl von Stimmlokalen illegalerweise Broschüren verteilt und versucht, Abstimmende zu beeinflussen. Offenbar hätten nun genügend Malteser den Verleumdungen der Jäger geglaubt, dass das Jagd-Referendum nur der erste Schritt der Umweltschützer sei, um weitere Freiluftaktivitäten verbieten zu lassen.
Der Entscheid sei nicht nur eine Tragödie für die Zugvögel, sondern würde den Maltesern auch weiterhin die friedliche Nutzung der Landschaft verunmöglichen. Denn im Frühjahr seien die Jäger ausserhalb von Siedlungen nahezu überall unterwegs und vertrieben Spaziergänger ebenso wie spielende Kinder mit lauten Drohungen und Gewehrschüssen.
Eigentlich komplett illegal.
Das Abstimmungsergebnis ist auch eine Bestätigung der beiden grossen Parteien Maltas, Labour und Nationalist. Ministerpräsident Joseph Muscat (Labour) verkündete am Sonntag sichtlich zufrieden, er werde nun dafür sorgen, dass man während der in den nächsten Tagen beginnenden Frühjahrsjagd die Einhaltung der Regeln streng kontrolliere. Nach Vorgabe der Regierung ist nämlich nur die Jagd auf Wachteln und Turteltauben erlaubt.
Doch laut Umweltschützern wird diese Regelung als Deckmantel für den Abschuss aller möglichen Vogelarten missbraucht. Zudem sei die Frühjahrsjagd auch auf Malta komplett illegal. Denn in der gesamten EU ist die Jagd auf Zugvögel im Frühjahr aufgrund der 1979 erlassenen Vogelschutzrichtlinie generell verboten. Derzeit prüft die EU-Kommission die Rechtmässigkeit der Malteser Ausnahmeregelung.“

 

 http://www.nzz.ch/panorama/malteser-stimmen-fuer-zugvogeljagd-1.18520608

 

Dr. Eberhard Schneider

 

 


 

 

 


Finkenmanöver

 

Altenau 2015

 

Himmelsfahrttag

 

Waldschwimmbad-Gelände

 

Es war wohl einmal mehr ein ziemlicher Flop, soweit das die Besucherscharen zum diesjährigen „Finkenmanöver“, jener ursächlichen tierquälerischen Veranstaltung der Harzer Buchfinkenhalter, anbetrifft.

 

Auch die „Neuigkeit“ des Veranstalters Ehrenberg, dass diese Tierleiderzeugung eine Anerkennung als ideelles nationales Kulturerbe“ erfahren hat, eine fragwürdige Anerkennung einer anscheinend sachlich, so uninformierten,   wie auf Wählerstimmen schielenden Politik der dem Magdeburger Kollegen wohlgefälligen Kultusminister der Länder.

 

Mit diesem Renommee wollte wohl der langjährig an die Siege seiner eigenen Gesangsfinken gewöhnte „Oberfinkner“ Ehrenberg die Besucherscharen auf das Gelände des Waldschwimmbads in Altenau locken, welches er vor Jahren schon zum Zwecke seiner Veranstaltung und seiner persönlichen Auftritte angepachtet hatte, um unsere Protestaufzüge gegen die Finkenquälerei abzuwehren und die Aktionen des VSK sogar von der Polizei davon jagen zu lassen.

 

Allein, wie unsere Bilder zeigen: Es wollten sich wohl auch in diesem Jahr keine Besucher mehr an dem unsäglichen Tiermissbrauch ergötzen; die Zuschauer ließen auf sich warten!

 

Aber nicht nur Besuchermangel ließ das Unternehmen in einem bescheidenen Erfolg. Auch die Finkenhalter waren wenig zahlreich, die ihre wochenlang in den eingehüllten Kleinkäfigen eingesperrten Vögel der Tortur aussetzen mochten.

 

Im Vergleich zu der früheren, in Altenau zelebrierten, Großveranstaltung fand sich auch in diesem Jahr nur ein klägliches Häufchen Finkenquäler ein. So konnte Ehrenberg einmal mehr seine einsame Rolle als ewiger „Platzhirsch“ im „schönen Harzer Wald“ ausfüllen – zum Leid der Buchfinken.

 

Man muss kein Prophet sein, um da aufzuzeigen, dass das Ende nah ist; dieses Elend der Vögel bald abgeschafft sein wird.

 

Nach allen unseren Kenntnissen widerfährt den Buchfinkenallmählich die Gerechtigkeit. Die Mühlen der Justiz arbeiten zwar langsam, aber wirksam. Es wird dann wohl peinlich werden für die Kultusminister mit ihrem albernen „Kulturerbe“, wenn aufgezeigt sein wird, dass dieses alles auf massiven Rechtsverstößen beruht, so wie wir vom VSK schon seit über 20 Jahren unseren Protest gegen die Buchfinkenhaltung und –quälerei artikuliert haben.

 

Dr. Eberhard Schneider

 



20.03.2015

Auf Anruf eines aufmerksamen Förderer des Vogelschutz-Komitee wurden von uns die zuständigen niedersächsischen Dienststellen informiert, die in raschem Zugriff eine widerrechtlich aufgestellte Greifvogelfalle bei Bodenfelde (Weser) beschlagnahmt und Anzeige erstattet haben.

Dr. E. Schneider


Der Moorwald des Vogelschutz-Komitee "Der Zarth" bei Treuenbrietzen ist in den ökologischen Korridor integriert.
Wir belassen dem Wald und seiner Lebensgemeinschaft die natürlichen Entwicklungsmöglichkeiten.
Lediglich Waldwiesen mit z. T. recht seltenen Pflanzen-, Insekten und Vogelarten erfahren Erhaltungsmaßnahmen in Form optimierter Mahdzeitpunkte.

Der Ökologische Korridor Südbrandenburg

www.wildkorridor.de stellt Ihnen ein besonderes Biotopverbundprojekt vor: den Ökologischen Korridor Südbrandenburg. Der Ökologische Korridor soll die wenigen verbliebenen weiträumig unzerschnittenen Landschaftsräume in dieser Region, die einer ungestörten Naturentwicklung vorbehalten sind, zukünftig miteinander verbinden. Von Polen kommend, soll sich der Korridor über die Oder, durch die Niederungen des Spreewaldes und des Baruther Urstromtals bis hin zum Hohen Fläming und über die Havelniederung bis zur Elbe nach Sachsen-Anhalt erstrecken. Die ökologische Vernetzung von Wäldern sowie Gewässern und Feuchtgebieten soll heimischen, oft in ihrem Bestand bedrohten Tierarten wie Rothirsch, Fischotter, Schwarzstorch und Mosaikjungfer Wege durch die Kulturlandschaft öffnen. Aber auch Rückkehrern wie dem Wolf soll das Einwandern in diese neuen Wildnisgebiete ermöglicht werden.

Ein Naturschutzgroßprojekt wie der Ökologische Korridor Südbrandenburg braucht Zeit. Besuchen Sie www.wildkorridor.de also ruhig häufiger und informieren Sie sich über den Fortgang des Projektes.

Träger des Projektes ist die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg. Die aktuelle Projektphase 2010-2014 wird gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg, die Umweltstiftung WWF und das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.

 http://www.wildkorridor.de/ 


31 meeting of PTOP members and supporters

We would like to inform you that between 13th and 15th of March takes place the XXXI meeting organized by PTOP.

This year our Society celebrates its 30th anniversary as it was in 1985 when PTOP was officially registered. For this special occasion we have prepared many interesting presentations, movies displays and guided excursions to Białowieża Forest.

On Friday evening takes place guided excursion to the forest to see owls, Saturday morning we organize walk into Białowieski National Park, strict reserve for searching woodpeckers, later on in Białowieski NP conference hall take place interesting presentations on Collared flycatcher in Białowieża forest, Sandwich tern colony protection in Wisła estuary, Yellowhummer singing dialects, Azure tit in Belarus, Lesser spotted eagle monitoring in NE Poland...

We have planned also few ornithological quizes with attractive prizes.

In attachment you will find the agenda of the meeting.

We are inviting!!

Members of the board and employees of the

Polish Society for Bird Protection

Der polnische Kooperationsparter des VsK, der Podlasische Ornithologen Verband PTOP, Bialystok begeht sein 30-Jähriges Bestehen mit einer Tagung an seinem Gründungsort in Bialowieza.
Der mit der Einladung erbetene Bericht des  VsK „Cyprus Caviar“ wird vermitteln, dass auch zahlreiche Zugvögel aus Polen dem Vogelmassaker auf Zypern zum Opfer fallen.

Gäste sind bei der Tagung willkommen

Dr. E. Schneider

 


 

Bei Kremmen im Rhinluch: Es eilt - Retten Sie mit uns bedrohten Vogellebensraum! (10.05.2015) 


Droht den Vögeln der Philippinen das Aus? Mit Ihrer Unterstützung retten wir die Urwaldvögel! (19.03.2015)  


Eine Bleibe für Gefiederte - so können Sie verletzten Wildvögeln helfen! (5.11.2014)