Verletzten Vogel gefunden – was tun?
Verletzte Vögel möglichst schnell in fachkundige Hände übergeben – und bis dahin richtig handeln. Acht Tipps, mit denen Sie nichts falsch machen.
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Vor fast 20 Jahren übernahm das Vogelschutz-Komitee den Feuchtwald Zarth bei Treuenbrietzen in seine Obhut. Dort haben wir einen damals bereits 254 Hektar umfassenden kostbaren Lebensraum für mehr als 90 Brutvogelarten und viele andere dort rastende Gastvogelarten auf alle Zeiten geschützt. Mit gezielter Habitatentwicklung und konsequentem Schutz des Gebiets haben wir aus dem Moorwald einen lebendigen Rückzugsraum für die Natur geschaffen. Heute ertönt hier sogar wieder der Ruf des Grauspechts – extrem selten in Brandenburg. Der Brutnachweis im Jahr 2025 ist der Beweis: Schutz lohnt sich!
Ob es die klangvoll flötenden Rufe des Pirols sind, das Klopfen und Trommeln der mit fünf Arten dort lebenden Spechte oder die trompetenden „Duettrufe“ der Kraniche – es füllt ein stetes Konzert der Vögel den weitgehend naturbelassenen, ungestörten Wald. Die abwechslungsreiche Landschaft aus Bäumen, Gebüschen, Moorwiesen, Sümpfen, Bächen und offenen Wasserflächen ist der Grund für die große Artenvielfalt des „Teufelswaldes“ (sorbisch: Zarth).
Langfristig soll im Zarth nun ein kleiner Lehrpfad entstehen, der die Themen Moor, Wasser, alte Eichen und Vogelwelt verbindet. Möglichst viele Besucherinnen und Besucher sollen erfahren, was der Zarth ist und was hier geschieht. Natur verstehen – das ist der erste Schritt, sie zu bewahren.
Zudem möchten wir eine Sitzbank aus einem umgestürzten Baum errichten, als stilles Gedenken an unseren Gründer, Dr. Eberhard Schneider, dessen Weitsicht und Einsatz den Schutz dieses Gebiets möglich machten. Ein Ort der Ruhe – inmitten der Landschaft, die er bewahrt hat.
Bitte helfen Sie uns dabei, dieses einzigartige Naturerbe zu schützen und zu pflegen – damit es ein Zuhause für den Grauspecht und viele andere Arten bleibt.


