... kauft und ersteigert Flächen
Zum Beispiel erstanden wir 50 Hektar Offenland, aber auch viele einzelne Grünlandgrundstücke als Schutzgürtel.
Moorwald Zarth · Treuenbrietzen
Bei Treuenbrietzen im Fläming liegt einer der letzten natürlichen Moorwälder Brandenburgs: der Zarth – sorbisch für „Teufelswald“. Hier flötet der Ortolan, der scheue Schwarzstorch zieht seine Jungen groß und fünf Spechtarten trommeln an den Bäumen. Das Vogelschutz-Komitee kauft diesen Lebensraum Stück für Stück, vernässt das Moor und schützt es für alle Zeiten. Helfen Sie mit, dieses Paradies weiterwachsen zu lassen.
Der häufige Wechsel von Wald, Gebüsch, Wiese, Moor, Sumpf und offenem Wasser macht den Zarth zu einem der artenreichsten Gebiete der Region: mehr als 90 Brutvogelarten und zahlreiche rastende Gastvögel finden hier eine Heimat. Die Krone der Kostbarkeiten ist der Ortolan – eine Ammernart, die sich mit ihrem zwei bis vier Strophen umfassenden Gesang nur hier im besonderen „Fläming-Lausitz-Dialekt“ präsentiert. Im ungestörten Waldinneren zieht der seltene Schwarzstorch seine Jungen groß.




Fünf Spechtarten klopfen und trommeln im Zarth. Einen besonderen Erfolg konnten wir 2024 feiern: der Grünspecht setzte sich als Leitart der Waldrandgestaltung durch. Im nächsten Jahr gelang ein Brutnachweis des Grauspechts – einer in Brandenburg extrem seltenen Art. Dank der wieder wirksamen Wasserrückhaltung brüteten zuletzt vier Kranichpaare im Moor. Und weil der Moorwald der natürlichen Entwicklung überlassen bleibt, wirkt er zugleich als Kohlenstoffspeicher – Vogelschutz und Klimaschutz gehen hier Hand in Hand.
Der Zarth zeigt, was Kaufen statt nur Appellieren bedeutet: Grundstück in unserer Hand heißt Schutz für immer. Das Vogelschutz-Komitee ...
Zum Beispiel erstanden wir 50 Hektar Offenland, aber auch viele einzelne Grünlandgrundstücke als Schutzgürtel.
Durch ein Sperrwerk und Sohlschwellen wird der Wasserstand angehoben; die zurückgekehrten Biber helfen mit.
Aus agrarwirtschaftlichen Äckern werden pestizidfreie Streuwiesen und stufig aufgebaute Waldränder.
Hinzu kommt ein kleiner Lehrpfad (Moor, Wasser, alte Eichen, Vogelwelt) für einen schonenden Besucherverkehr.
Der Wald selbst bleibt vollständig der natürlichen Entwicklung überlassen – nach dem Leitsatz des Gründers Dr. Eberhard Schneider: „Hände weg vom Wald, der Wald muss sich selbst entwickeln!“
Rund um den Zarth ist die Agrarwirtschaft unsere größte und schnellste Konkurrenz – wer zögert, verliert. Deshalb ersteigern und gestalten wir laufend weitere Flächen im Schutzgürtel und vernässen das Moor Stück für Stück wieder. Ihre Spende fließt direkt in Ankauf und naturnahe Biotopgestaltung. Jeder Quadratmeter zählt.
✓ Gemeinnützige Naturstiftung (Sitz Linum) ✓ Spende steuerlich absetzbar ✓ Land in unserer Hand = Schutz auf Dauer ✓ Vogelschutz vor Ort seit 1996
Der Zarth ist eines der letzten natürlichen Quell- und Durchströmungsmoore Brandenburgs. Ringsum sorgen intensive Landwirtschaft, hoher Pestizideinsatz, Überdüngung und die Entwässerung des Bodens für lebensfeindliche Bedingungen – manche Moorflächen gehen sogar durch Infrastrukturprojekte verloren. Jeder Meter, den wir kaufen und wiedervernässen, wird zum dauerhaften Rückzugsraum für Ortolan, Schwarzstorch, Grauspecht und Kranich. Dass der Grauspecht 2025 zurückkehrte, ist der beste Beweis: Der Schutz lohnt sich.