Verletzten Vogel gefunden – was tun?
Verletzte Vögel möglichst schnell in fachkundige Hände übergeben – und bis dahin richtig handeln. Acht Tipps, mit denen Sie nichts falsch machen.
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In den letzten drei Jahren ist es uns dank Spenden gelungen, im Landkreis Emmendingen am Fuße des Schwarzwaldes fünf Streuobstwiesen zu schützen. Ebenso konnten wir am Rhein im Naturschutzgebiet Taubergießen eine wertvolle Magerwiese erwerben. Diese Region zeichnet sich durch mehrere Verkehrsachsen aus, die sich in einem ständigen Ausbau befinden. Sie und die umliegenden Industriegebiete stellen große Hindernisse für wildlebende Tiere dar. Oft wird aber übersehen, dass auch die industrielle Landwirtschaft durch mehrere Hektar große Felder und Tunnelzelte regelrechte Sperrriegel bildet.
Vögel haben es immer schwerer, auf Veränderungen zu reagieren. So erging es auch dem Vogel des Jahres 2026, dem Rebhuhn. Einst war es ein häufiger Brutvogel in der Rheinebene, der die Hecken der Ackerraine für seine Brut und als sicheren Aufenthaltsort liebte. Ausgeräumte Landschaften mit massivem Einsatz von Insektenvernichtungsmitteln haben dem Rebhuhn seine Kinderstube genommen und die Nahrung für die Küken in ihrer verletzlichsten Lebensphase.
Zeitgleich mit dem immensen Rückgang der Insektenbiomasse hat sich laut Zahlen des Wildtierportals auch die Anzahl der Rebhühner in den vergangenen 50 Jahren in Baden-Württemberg um über 90 % auf etwa 500 bis 800 Brutpaare verringert, weshalb die Art hier als vom Aussterben bedroht gilt und in Deutschland insgesamt als stark gefährdet!
Uns ist es nun gelungen, den Pachtvertrag eines konventionellen Landwirts mitten in einem quadratkilometergroßen Maisfeld zu beenden. Wir haben gleichzeitig die Gelegenheit, dieses Grundstück zu erwerben und so dauerhaft eine Schneise in die Maiswüste zu schlagen!
Dazu benötigen wir einmal mehr Ihre wertvolle Unterstützung! Bitte helfen Sie uns bei der Aufbringung des Kaufpreises von 36.000 €!


