Vogel- und Naturschutz
Einblick in unsere Arbeit für Tier und Natur
Warum Vogel- und Naturschutz zusammengehören
Vogelschutz und Naturschutz gehören eng zusammen, da Vögel ein integraler Teil von Ökosystemen sind. Schutz ist ohne den Schutz ihrer Lebensräume nicht möglich. Wir engagieren uns daher ganzheitlich für den Natur-, Tier- und Umweltschutz und unser Ziel ist Artenvielfalt und eine gute, nachhaltige Lebensweise für alle.
Arten aus unseren Projekten
Bedrohung für Tiere und Natur
Viele Vogelarten reagieren sehr empfindlich auf Umweltveränderungen. Geht es den Vögeln schlecht, ist das oft ein Warnsignal für Probleme im gesamten Ökosystem (z. B. Insektensterben, Pestizide, Klimawandel).
Illegale Jagd und Fangmethoden
Illegale Jagd gefährdet Vogelpopulationen direkt. Das hat weitreichende Folgen für das gesamte Ökosystem.
Klimawandel und Lebensraumverlust
Der Klimawandel gefährdet Lebensräume und trägt zum Artensterben bei. Tiere haben immer mehr Probleme, sich anzupassen.
Agrarwirtschaft und Bebauung
Monokulturen, Pestizide, Entwässerung und wachsende Bebauung verringern Nahrungsangebote und Lebensräume weiter.
Förderung von Biodiversität
Wir setzen uns dafür ein, natürliche Lebensräume zu erhalten, zu pflegen und wo möglich zu erweitern. Wir arbeiten dazu mit Ökologen und Biologen vor Ort zusammen, die wichtige Maßnahmen auf unseren Grundstücken umsetzen:
Ein erster Schritt ist es häufig, die Flächen von der vorherigen landwirtschaftlichen Nutzung zu entgiften und für möglichst viele Arten nutzbar zu machen.
Dazu entfernen wir eventuelle Monokulturen und bereiten den Boden auf.
Ein nächster Schritt ist oft das Pflanzen bestimmter Bäume, Hecken oder Wildblumen sowie eine folgende schonende Mahd von Wiesen.
Obstbäume und eine artenreiche Flora bringen auch Insekten zurück. Gleichzeitig steigert sich so das Nahrungsangebot der Vögel.
Wir sorgen für den Schutz von Feuchtwiesen und -wäldern, indem wir Maßnahmen zum Wasserrückhalt umsetzen. So kehren auch Amphibien zurück.
Mit Nisthilfen, dem Erhalt alter Scheunen und anderer Nistplätze geben wir Vögeln, Fledermäusen und anderen Arten ein Zuhause.
Durch das Belassen von Totholz finden Vögel und viele andere Tiere wieder Versteckmöglichkeiten.
Mit dem Erhalt der Wälder und Grünflächen leisten wir ganz direkt einen Beitrag für den Klimaschutz.
Wenn die Natur zurückkehrt und sich natürlich entwickelt, finden auch die Vögel wieder Nistplätze und Nahrung und können ihre Jungen in Sicherheit aufziehen.
Werden Sie selbst aktiv:
- Vogeljunge bitte nicht sofort aufsammeln. Erst beobachten. Oft werden Küken noch von ihren Eltern versorgt, auch wenn sie sich nicht mehr im Nest befinden.
- Nicht scheu? Teilnahmslose ausgewachsene Vögel sind in der Regel verletzt oder krank. In fast allen Fällen gilt, dass die Tiere Durst haben. Versuchen Sie, dem Vogel mit einer Pipette oder ähnlichem etwas Wasser einzuflößen.
- Nach einem Unfall steht ein Vogel oft unter lebensbedrohlichem Schock. Nicht weiter anfassen oder stören als unbedingt nötig.
- Vögel mit Wunden sollten nicht auf Zeitungspapier gesetzt werden, solange die Wunde noch blutet. Besser sind ein sauberes Haushaltspapier oder ein trockenes, fusselarmes Tuch. Wenn durch Kot verschmutzt, unbedingt wechseln! Bei starken Blutungen sind Mulltupfer oder ein Verband angebracht.
- Keine äußeren Wunden? Nach Zusammenstößen ist nicht zu sehen, ob der Schädel verletzt ist. In dunklem Karton ruhen lassen, nach zwei Stunden im Freien nachsehen. Nicht eingegangen? Gegebenenfalls freilassen oder ärztlich behandeln lassen.
- Durchfall: Ist die Kloake verschmutzt, so hat der Vogel unter Umständen Durchfall wegen Parasitenbefalls. Karton ohne Einstreu oder Sand
- Gehirnerschütterung: Bei Gleichgewichtsstörungen keinen zu großen Wassernapf anbieten: Der Vogel kann darin ertrinken!
- Knochenbrüche: Für den Transport den Kartonboden gut mit zerknülltem Küchenpapier auspolstern. Wolle oder faserige Stoffe können Gliedmaße abschnüren!
- Nest unbedingt schützen: Nester und brütende Vögel dürfen nicht gestört oder entfernt werden.
- Abstand halten und Ruhe bewahren, keine häufigen Kontrollen.
- Baumaßnahmen oder Gartenarbeiten in Nestnähe verschieben, bis die Brut beendet ist.
- Nach der Brut können Nisthilfen gereinigt oder optimiert werden, um im nächsten Jahr wieder zu helfen.
- Heimische Wildpflanzen (z. B. Wildblumen, Kräuter, Stauden) pflanzen, da sie Nahrung für viele Insekten bieten.
- Keine Pestizide oder Gifte verwenden.
- Unordnung zulassen: Laubhaufen, Totholz oder hohle Stängel bieten Lebensräume.
- Blühangebote vom Frühjahr bis Herbst schaffen, damit Insekten durchgehend Nahrung finden.
- Täglich frisches Wasser einfüllen und regelmäßig reinigen.
- Die Schale katzen- und störungssicher aufstellen.
- Für Insekten Steine oder Murmeln hineinlegen, damit sie nicht ertrinken.
- Ja, aber nur gezielt: Besonders im Winter oder bei extremem Wetter kann Fütterung helfen.
- Sauberes, artgerechtes Futter (z. B. Sonnenblumenkerne, Fettfutter) verwenden und regelmäßig reinigen, um Krankheiten zu vermeiden.
Aktuelle Projekte
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Jeder, der sich dem Vogelschutz verbunden fühlt, ist bei uns willkommen. Wir sind dezentral und regional ungebunden im In- und Ausland tätig. Immer dort, wo wir wirksam für den Schutz der Vogelwelt und ihrer Lebensräume eintreten können.
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